Archiv für den Monat: Mai 2015

Künersberg | Impressionen

Ein lohnender Ausflug an Pfingsten zu den:

Künersberger Fayencen im Stadtmuseum im Hermansbau Memmingen

Höhepunkte des Museums sind die Bilder des Memminger Barockmalers Johann Heiß und die Stücke der Fayencemanufaktur Künersberg, die im 18. Jahrhundert von dem Memminger Patrizier Jakob v. Küner betrieben wurde. Diese besonders hochwertigen Fayencen zählen heute zu den begehrtesten Beispielen der europäischen Feinkeramik und werden im Museum auch in ihrem schwierigen Produktionsgang erläutert.

Impressionen aus dem Museum:

Künersberger Enghalskrug um 1750

Ein Highlight aus dem neuen Katalog:

Künersberger Enghalskrug mit kobaltblauer Scharffeuermalerei um 1750

Künersberger Enghalskrug mit kobaltblauer Scharffeuermalerei um 1750, H. 21 cm

Künersberger Enghalskrug mit kobaltblauer Scharffeuermalerei um 1750, H. 21 cm

Literatur:

Vergleichsstücke
Hans Wolfgang Bayer, ‚Muffelbrand und scharfes Feuer‘, S. 135, Nr. 17

Stephanie Fröschner, ‚Künersberger Fayencen‘ 1995, S. 152, Nr. 71ff

 Künersberger Fayencen: Die Künersche Fayencemanufaktur in Memmingen und Künersberg sowie Rupprechts Hausmalerwerkstatt im Memminger Steinbogen Taschenbuch – 1995 von Heimatpflege Memmingen e.V. (Herausgeber), Stephanie Fröschner (Autor)

Vergleichbare Stücke im Museum:

Museum Deutscher Fayencen
Schloss Höchstädt an der Donau

Künersberger Enghalskrug um 1750 - Quelle: Museum Deutscher Fayencen Schloss Höchstädt

Künersberger Enghalskrug um 1750 – Quelle: Museum Deutscher Fayencen Schloss Höchstädt

Literaturquelle:

Begleitende CD zum Katalog Fayence Museum Schloss Höchstädt Autor: Dr. Ziffer Herausgeber. Bayerische Schlösser und Seenverwaltung

Begleitende CD zum Katalog Fayence Museum Schloss Höchstädt Autor: Dr. Ziffer
Herausgeber. Bayerische Schlösser und Seenverwaltung

 

 

von Löwenfinck | Impressionen Fulda

Made in FD – Spitzentechnologie aus der Fuldaer Fayence-Manufaktur
(1741 – 1759)
Noch bis 31. Mai 2015 im Vonderau Museum Fulda

Mit dem Schmelzmaler Adam Friedrich von Löwenfinck gelangte die Fuldaer Fayence Manufaktur zu hoher künstlerischer Blüte, die dann zahlreiche weitere bedeutende Künstler anziehen konnte,

Löwenfinck gilt als der originellste und vielseitigste Porzellanmaler, der aus der Höroldt-Werkstatt hervorgegangen ist. Seine Malerei zeichnet sich durch eine starke Konturierung aus, die kontrastreiche Farbflächen einfaßt – damit wirkt seine Malerei überaus klar.
Quelle: Wikipedia – Adam Friedrich von Löwenfinck

Impressionen aus der Ausstellung:

 

Schrattenhofener Wappenkrug um 1780

Ein Highlight aus dem neuen Katalog:

Seltener Schrattenhofener Wappenkrug um 1780
Kurbayerisches Wappen
Blaue Scharffeuermalerei
Manufakturmarke „Schrattenhofen“

Museales (z.B. Bayerisches Nationalmuseum) Exemplar mit ausgeschriebener Manufakturmarke (s.u.)
H. 24 cm

Schrattenhofener Wappenkrug um 1780 - Manufakturmarke "Schrattenhofen"

Schrattenhofener Wappenkrug um 1780 – Manufakturmarke „Schrattenhofen“

Schrattenhofen | Marke

Literatur:
Schriftenreihe Heimatverein Oettingen
Heft 10:
Fayencen – Zur Geschichte der Manufakturen in  Oettingen – Tiergarten – Schrattenhofen

Schriftenreihe Heimatverein Oettingen Heft 10: Fayencen - Zur Geschichte der ManufaktureTiergarten - Schrattenhofen

Museum:

Ausgewählte Krüge aus der Oettingischen Fayence- Manufaktur in Schrattenhofen im
Heimat Museum Oettingen

 

Westerwälder Birnkrug um 1750

Westerwälder Birnkrug um 1750

Ein Highlight aus dem neuen Katalog:

Seltener Westerwälder Birnkrug um 1750, graues salzglasiertes Steinzeug mit Ritzdekor,
kobaltblau bemalt, die Wandung ist sechsseitig abgeflacht, zinnmontierter Steinzeugdeckel,
H. 25 cm

Westerwälder Birnkrug mit zinnmontiertem Steinzeugdeckel um 1750, H. 25 cm

Westerwälder Birnkrug mit zinnmontiertem Steinzeugdeckel um 1750, H. 25 cm

Literatur:

Steinzeug
Konrad Strauss /Frieder Aichele
Battenberg 1992

Steinzeug Konrad Strauss Frieder Aichele Battenberg 1992

Steinzeug Konrad Strauss Frieder Aichele Battenberg 1992

Quelle: Steinzeug Konrad Strauss Frieder Aichele Battenberg 1992

 

Peter Vogt Fayence München - Friedberger Fayencekrug um 1760

Friedberger Fayence Walzenkrug

Ein Highlight aus dem neuen Katalog:

Friedberger Fayencewalzenkrug um 1760, rahmweiße Glasur mit
bunten Scharffeuerfarben bemalt
H. 23 cm

1754 hatte Kurfürst Maximilian III. Joseph im Friedberger Schloss eine Fayence-Manufaktur einrichten lassen, die eine rahmig weiß glasierte, mit reizvollen Dekoren verzierte Keramik hervorbrachte.
Fabrikmarke „CB“ für Chur Bayern

Fabrikmarke Friedberger Fayence "CB" Chur Bayern

Vergleichbare Stücke:
Museum im Wittelsbacher Schloss

Friedberg Walzenkrug um 1760 mit Scharffeuer Farben bemalt

Friedberg Walzenkrug um 1760 mit Scharffeuer Farben bemalt

Literatur:

250 Jahre Friedberger Fayencen (1754-1768)
24. Oktober 2004 bis 28. März 2005

Die Fayencemanufaktur im Friedberger Schloss hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens eine klar umrissene Vielfalt an Formen und Dekoren hervorgebracht, die heute noch Bewunderung und Wertschätzung hervorrufen.

Die größten Schätze an Friedberger Fayencen besitzen das Friedberger Museum und das Bayer. Nationalmuseum München
. Daneben befinden sich aber auch Objekte in den Sammlungen von Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Mannheim, Nürnberg, Salzburg, Würzburg und dem Viktoria & Albert Museum in London.

Anlässlich des 250. Gründungsjubiläums der Friedberger Fayencemanufaktur kamen aus den nahe gelegenen Museen von Augsburg und München sowie aus Privatbesitz wertvolle Leihgaben für die Dauer einer Sonderausstellung nach Friedberg zurück.

200 Jahre Friedberger Fayence - Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg

200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg