Kategorie-Archiv: Majolika

Albarello Faenza Italien um 1600 Fayence Steinzeug Vogt Rathaus München

Albarello | Apothekengefäß

Apothekengefäße aus unterschiedlichen Zeitaltern und Regionen sind ein interessantes Sammelgebiet.

Vergleichsstücke im Museum:

Deutsches Apothekenmuseum in Heidelberg

Die Sammlungen des Museums
Stand-, Aufbewahrungs- und Abgabegefäße:

In der Sammlung des Deutschen Apotheken-Museums bilden Standgefäße einen der Hauptschwerpunkte. Abgestimmt auf die unterschiedlichen Lagerungserfordernisse, waren im Verlauf der Jahrhunderte ganz unterschiedliche Materialien im Einsatz.
Trockene und luftig aufzubewahrende Stoffe wurden gerne in hölzernen Behältnissen bewahrt, flüssige und zähflüssige Bereitungen wurden häufig in Glasgefäßen, aber auch in glasierten Irdenwaregefäßen und später in Porzellan gelagert.
Die Sammlung umfasst italienische, spanische, französische, niederländische und deutsche Majoliken und Fayencen des 16.–18. Jh.

Sammlungen:
Die Firma La Roche in Basel/Schweiz besitzt eine wertvolle Sammlung von
etwa 400 Apothekengefäßen, die in verschiedenen Gebäuden in Basel und
in Grenzach in Vitrinen ausgestellt sind. Sie umfasst Stücke vom frühen
16. bis zum 19. Jahrhundert. Ein wissenschaftlicher Katalog erschließt
die Sammlung für die Forschung.

Apotheken-Keramik-Sammlung Roche: Schauvase aus Majolika, 48 cm hoch, aus Talavera (Spanien) um 1710

Literatur:

Apothekengefäße. Eine Geschichte der pharmazeutischen Keramik Drey, Rudolf E.A. Verlag: Callwey, München,, 1980 ISBN 10: 3766705334 / ISBN 13: 9783766705334

Apothekengefäße. Eine Geschichte der pharmazeutischen Keramik
Drey, Rudolf E.A. (Übersetzung ins Deutsche
Verlag: Callwey, München,, 1980

ISBN 10: 3766705334 / ISBN 13: 9783766705334

Originalausgabe:
Apothecary Jars. Pharmaceutical pottery and porcelain in Europe and the East 1150-1850. With a glossary of terms used in apothecary jar inscriptions.
Drey,Rudolf E.A.

Cantagalli Seepferdchen Majolika Schale um 1900

Cantagalli Majolika Schale

Ulisse Cantagalli (1839-1901)
Majolika Manufaktur Florenz

Die Firma Cantagalli obwohl bereits 1494 gegründet, erlangte erst zur Zeit des Historismus im 19. Jahrhundert unter Ulisse Cantagalli Berühmtheit. Bezüglich Ausgestaltung und Dekor orientierte man sich an Majolika aus der Renaissance und dem Barock.

Cantagalli Majolika lässt sich sehr gut an der Marke mit dem Hahn erkennen:

Marke Cantagalli Majolika Hahn

Marke Cantagalli Majolika Hahn

Schale mit stilisiertem Seepferdchen

Cantagalli Majolika Schale um 1900

Cantagalli Majolika Schale um 1900

Vergleichsstücke finden sich im Schloss Pillnitz:

Literatur:

Götter, Helden und Grotesken. Das goldene Zeitalter der Majolika. Richter, Rainer (Hg.): Verlag: München, Hirmer,, 2006

Götter, Helden und Grotesken. Das goldene Zeitalter der Majolika.
Richter, Rainer (Hg.):
Verlag: München, Hirmer,, 2006

 

Artikel dazu in der NZZ

Majolika in Schloss Pillnitz bei Dresden
Aus Farbe und Feuer
Die antiken Götter und strammen Nymphen, die auf die Majoliken der italienischen Renaissance gemalt sind, ergötzten schon Goethe. Ihm gemäss bezeugen diese Geschirre einen heiteren Genius, «der sich in Formen und Gestalten mit Beyhülfe der Elementar-Farben leicht und lustig zu ….
zum Weiterlesen oben auf den link klicken
Majolika Papagei Porzellan Manufaktur Nymphenburg Botanischer Garten München

Nymphenburg | Majolika

Botanischer Garten München

Eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts war Joseph Wackerle. Ihm verdankt die Manufaktur unter anderem eine Serie prachtvoller Majolika-Vögel, die der Künstler 1910 zur Weltausstellung in Brüssel entwarf.

Die neuartige Ausführung dieser großen Papagei-, Ara- und Kakadu-Figuren knüpfte an die Gartenskulptur des 18. Jahrhunderts an.
Bis heute zieren die farbenfrohen Skulpturen die Schmuckhofanlage des botanischen Gartens in München.

Quelle: http://www.nymphenburg.com/de/produkte/majolika/voegel

Majolika Papagei Porzellan Manufaktur Nymphenburg Joseph Wackerle

Botanischer Garten München Papagei Nymphenburg Joseph Wackerle