Schlagwort-Archiv: Scharffeuerfarben

Österreichischer Zunftkrug 1766 datiert

Österreichischer Zunftkrug 1766 datiert

mit Abbildung von Vertretern der Zunft
der Metzger und der Bierbrauer
und die Zünfte verbindendem Sinnspruch

In die heutige Sprache übertragen „Meine Wurst macht Euch den Durst“

(Bekannt auch aus der Gastronomie, das salzige Essen fördert den Durst der Gäste)

 

Österreichischer Zunftkrug 1766 datiert

Ein spannendes Buch zum Thema Zunft der Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums aus dem Jahr 2013 hier als download ein Blick ins Buch:

Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert waren Handwerker in Zünften organisiert. Das Germanische Nationalmuseum bewahrt eine der größten Sammlungen zur Handwerks- und Zunftgeschichte im deutschen Sprachraum. Ausstellung und Katalog präsentieren daraus – ergänzt um bedeutende Leihgaben – erstmals rund 260 Exponate. Neueste Forschungsergebnisse liefern die Grundlage für faszinierende Geschichten rund um kostbare Zunftladen, raffinierte Meisterstücke oder kuriose Trinkgeräte.

Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800

Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller und Ralf Schürer. Begleitband zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum vom 21. März bis 7. Juli 2013
Nürnberg 2013
314 Seiten
300 farbige Abb., Festeinband 27,5 x 22,5 cm
Best.-Nr: 755
ISBN: 978-3-936688-73-3

Abbildung in der Literatur:

Jagdschätze-Schloss-Fuschl-Droemer-Knaur-1974

S. 84 f. Jagdschätze im Schloss Fuschl Droemer Knaur – 1974 Carl Adolf / Kalmar, Janos Vogel

Jagdschätze-Schloss-Fuschl-Droemer-Knaur-1974

Jagdschätze im Schloss Fuschl Droemer Knaur – 1974 Carl Adolf / Kalmar, Janos Vogel

 

 

Gmundner Fayence Jagdmotiv 18. JH

Fayence aus Gmunden um 1800

Gmundner Fayence Krüge aus unserem aktuellen Jahreskatalog 2018

Frühe Fayencen aus Gmunden aus dem 18. Jahrhundert haben ihre ganz
eigene Charakteristik und sind deshalb als Sammlerobjekte sehr beliebt.
Katharina Marchgraber beschreibt dies eindrucksvoll in
ihrer
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008.

Zur Farbgebung:
„In den dreißiger Jahren des 18. Jahrhunderts begannen sich die Motive auf Gmundner Fayencen mehr und mehr an der Heimat zu orientieren.
Man bemerkt wachsendes Selbstbewusstsein und den Willen nach einem eigenständigen Erscheinungsbild, besonders im Bezug auf die Darstellungen.
Trotzdem zeigt sich das vornehme holländische Blau noch bis ins letzte Viertel des
Jahrhunderts, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits seine größte internationale
Bedeutung verloren war. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde nach einem
langen Entwicklungsprozess jene Eigenständigkeit erreicht, mit der sich die
allgemeine Vorstellung von der Gmundner Fayence verbindet. Gleichzeitig treten alle
vier Scharffeuerfarben nebeneinander auf, wobei die Rolle der vorherrschenden
blauen Farbe jetzt das Grün übernimmt“

Zur Formgebung:
„Krüge sind meist in der Form des Birnkruges – mit oder ohne Zinnmontierung –
geformt und mit Bordüren oder Horizontalstreifen am Mund- und über dem
Bodenrand versehen, sodass dazwischen ein breites Bildfeld für die Bemalung blieb.
Die Krugform erlebt nach 1800 eine Schwerpunktverlagerung zum zylindrischen
Walzenkrug, der auch eine gefälligere Trinkform darstellt.
Die Henkel der meisten Krüge und anderer Gefäße sind an ihrem unteren und oft auch oberen Ansatz zu einem Voluten- oder Schneckenende geformt.“

Zitate aus der Diplomarbeit von Katharina Marchgraber ab S. 20 ff

Quelle Literatur:

Frühe Gmundner Fayence
bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts“
Verfasserin
Katharina Marchgraber
Wien 2008

Link zur Diplomarbeit:
http://othes.univie.ac.at/1098/1/2008-09-15_0002754.pdf

Download als PDF
fruehe-gmundner-fayence-katharina-marchgraber-2008

 

Detail Friedberger Walzenkrug um 1760

Friedberger Walzenkrug um 1760

Friedberger Fayencewalzenkrug um 1760,
mit Manufakturmarke „CB“ unter Kurhut

Sehr schön ausgeführter Dekor in Scharffeuerfarben Blau, Gelb, Ocker, Grün und Mangan mit sogenanntem „Indianischem Blumensumpf“ mit blühenden Päonien und Papageien.

Friedberger Walzenkrug Fayence Blumenmotiv um 1760

Friedberger Fayencewalzenkrug um 1760, mit Manufakturmarke „CB“ unter Kurhut, H. 23 cm

Friedberger Fayence Walzenkrug um 1760 Glasurfleck mit Manufakturmarke „CB“ unter Kurhut

Friedberger Fayence Glasurfleck mit Manufakturmarke „CB“ unter Kurhut

Vergleichsstücke in der Literatur und im Museum:
Museum im Wittelsbacher Schloss der Stadt Friedberg / Bayern

Große Friedberger Fayence Platte 1754 - 1758 Museum Friedberg

Große Friedberger Fayence Platte Museum Wittelsbacher Schloss Inv. Nr. 796

 

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Detail Bayreuth Faience Tankard Manufactuer Marks "BFS"

Bayreuther Fayence Krug um 1750

Ein Highlight aus unserer diesjährigen Verkaufsausstellung:

Seltener im ostasiatischen Stil dekorierter Bayreuther Fayence Walzenkrug um 1750 mit Chinesen und floralem Dekor in Eisenrot, was eigentlich typisch für Thüringer Fayencen ist
und somit eher außergewöhnlich für die Bayreuther Manufaktur. H. 25 cm

Signatur „BFS“ für „Bayreuth Fränkel Schreck“

 

 

Dresdner Fayence Teller 1785 datiert

Ein Highlight aus unserer diesjährigen Verkaufsausstellung:

Crailsheimer Jagd Krug um 1780

Ein Highlight aus unserer diesjährigen Verkaufsausstellung:

Crailsheimer Jagdkrug der „Gelben Familie“ in Scharffeuermalerei um 1780, H. 24 cm

Crailsheimer Jagd Krug der „Gelben Familie“ in Scharffeuermalerei um 1780, H. 24 cm

Eine Besonderheit dieses Kruges aus der „Gelben Familie“ der Crailsheimer Manufaktur sind die Initialen des Auftraggebers oder Malers im Halsband des Hundes.

Detail: Crailsheimer Jagdkrug der „Gelben Familie“ in Scharffeuermalerei um 1780

Detail: Crailsheimer Jagdkrug der „Gelben Familie“ in Scharffeuermalerei um 1780

 

Peter Vogt Fayence München - Friedberger Fayencekrug um 1760

Friedberger Fayence Walzenkrug

Ein Highlight aus dem neuen Katalog:

Friedberger Fayencewalzenkrug um 1760, rahmweiße Glasur mit
bunten Scharffeuerfarben bemalt
H. 23 cm

1754 hatte Kurfürst Maximilian III. Joseph im Friedberger Schloss eine Fayence-Manufaktur einrichten lassen, die eine rahmig weiß glasierte, mit reizvollen Dekoren verzierte Keramik hervorbrachte.
Fabrikmarke „CB“ für Chur Bayern

Fabrikmarke Friedberger Fayence "CB" Chur Bayern

Vergleichbare Stücke:
Museum im Wittelsbacher Schloss

Friedberg Walzenkrug um 1760 mit Scharffeuer Farben bemalt

Friedberg Walzenkrug um 1760 mit Scharffeuer Farben bemalt

Literatur:

250 Jahre Friedberger Fayencen (1754-1768)
24. Oktober 2004 bis 28. März 2005

Die Fayencemanufaktur im Friedberger Schloss hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens eine klar umrissene Vielfalt an Formen und Dekoren hervorgebracht, die heute noch Bewunderung und Wertschätzung hervorrufen.

Die größten Schätze an Friedberger Fayencen besitzen das Friedberger Museum und das Bayer. Nationalmuseum München
. Daneben befinden sich aber auch Objekte in den Sammlungen von Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Mannheim, Nürnberg, Salzburg, Würzburg und dem Viktoria & Albert Museum in London.

Anlässlich des 250. Gründungsjubiläums der Friedberger Fayencemanufaktur kamen aus den nahe gelegenen Museen von Augsburg und München sowie aus Privatbesitz wertvolle Leihgaben für die Dauer einer Sonderausstellung nach Friedberg zurück.

200 Jahre Friedberger Fayence - Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg

200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg

Nürnberger Fayence Teller um 1730

Nürnberger Fayenceteller

Ein Highlight aus dem neuen Katalog:

Nürnberger Fayence Teller um 1730
Polychrome Scharffeuerfarben
Indianische Blumen und Vogel
P. C. Schwab zugeschrieben
D. 26 cm

Vergleichbare Stücke:

Museum Deutscher Fayencen
Schloss Höchstädt an der Donau

Nürnberger Fayenceteller Museum Deutscher Fayencen Schloss Höchstädt

Literaturquelle:

Begleitende CD zum Katalog Fayence Museum Schloss Höchstädt Autor: Dr. Ziffer Herausgeber. Bayerische Schlösser und Seenverwaltung

Begleitende CD zum Katalog Fayence Museum Schloss Höchstädt Autor: Dr. Ziffer
Herausgeber. Bayerische Schlösser und Seenverwaltung

Flörsheimer-Enghalskrug-18.-JH

Flörsheimer Enghalskrug

Flörsheimer Enghalskrug um 1780, auf dem Boden die mangane Manufakturmarke „FFF“

German-Faience-Flörsheim Fayence Faience Krug um 1780 Fayence Steinzeug Vogt Rathaus München

Flörsheimer Enghalskrug um 1780, auf dem Boden die Manufakturmarke „FFF“, H. 31 cm

Großes lebhaft gemaltes Bouquet, weiße Glasur, polychromer Scharffeuerdekor mit schwärzlichen Konturen.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde im Auftrag des Mainzer Kurfürsten die
Flörsheimer-Fayence-Fabrik (Manufaktur) gegründet.
Die drei „F“ im Flörsheimer Wappen weisen auf diese Manufaktur hin.

Literatur:

Karl Schafft, Flörsheimer Fayencen, Darmstadt 1977
Flörsheimer Fayencen
Autor: Karl Schafft
Darmstadt 1977, S. 81.
Dort auch weitere Vergleichsstücke zum Dekor,
u.a. der Krug im Reiss-Museum Mannheim (Abb. 135).

Flörsheimer Fayencen
Flörsheim am Main.
Autor: Rudolf Schäfer
Ein Zeugnis kultureller und wirtschaftlicher Leistungskraft.
Hrsg. vom Magistrat der Stadt Flörsheim am Main

Heimatmuseum Flörsheim

Das Museum zeigt Exponate zur Geschichte Flörsheims. Daneben gibt es eine eigene Fayence-Abteilung, in der Flörsheimer Fayencen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts gezeigt werden. Hintergrund ist die Flörsheimer Fayence-Fabrik, die in der Mitte des 18. Jahrhunderts im Auftrag des Mainzer Kurfürsten gegründet wurde, dem Flörsheim zu dieser Zeit unterstand. Die Flörsheimer Fayence-Fabrik besaß fast im gesamten Mainzer Erzstift das Monopol auf Fayencen

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Salzburger Fayencekrug 1785 datiert

Ein Highlight aus unserer diesjährigen Verkaufsausstellung:

Salzburger Fayencekrug 1785 datiert mit bunten
Scharffeuerfarben bemalt.

Salzburger Fayencekrug 1785 datiert, der mit bunten Scharffeuerfarben bemalt ist, H. 28 cm

Literatur:

S. 171 als Beispiel für die hohe Meisterschaft der zweiten Salzburger Fayence Periode

Alpenländische Volkskunst Autor: Helmut Nemec

Alpenländische Volkskunst
Autor: Helmut Nemec
Verlag: Kremayr & Scheria Wien 1980

 

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