Schlagwort-Archiv: Walzenkrug

Detail Friedberger Walzenkrug um 1760

Friedberger Walzenkrug um 1760

Friedberger Fayencewalzenkrug um 1760,
mit Manufakturmarke „CB“ unter Kurhut

Sehr schön ausgeführter Dekor in Scharffeuerfarben Blau, Gelb, Ocker, Grün und Mangan mit sogenanntem „Indianischem Blumensumpf“ mit blühenden Päonien und Papageien.

Friedberger Walzenkrug Fayence Blumenmotiv um 1760

Friedberger Fayencewalzenkrug um 1760, mit Manufakturmarke „CB“ unter Kurhut, H. 23 cm

Friedberger Fayence Walzenkrug um 1760 Glasurfleck mit Manufakturmarke „CB“ unter Kurhut

Friedberger Fayence Glasurfleck mit Manufakturmarke „CB“ unter Kurhut

Vergleichsstücke in der Literatur und im Museum:
Museum im Wittelsbacher Schloss der Stadt Friedberg / Bayern

Große Friedberger Fayence Platte 1754 - 1758 Museum Friedberg

Große Friedberger Fayence Platte Museum Wittelsbacher Schloss Inv. Nr. 796

 

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Crailsheimer Fayence Jagdkrug um 1770 Detail Jäger

Crailsheim Jagdkrug um 1770

Crailsheimer Fayence Jagdkrug um 1770 mit
bunten Scharffeuerfarben bemalt
aus der Periode des Johann Georg Weiß dem Älteren.

Eine Besonderheit dieses Jagdkruges ist der breite Bandhenkel ähnlich bei Krügen aus der Bayreuther Fayence Manufaktur zu finden. Dieser Walzenkrug stammt aus der Zeit vor der „Gelben Familie“.

Vergleichsstücke in Museum und Literatur:

Museum für angewandte Kunst Köln:

Weitere Erläuterungen zu den Walzenkrügen über nachfolgende Texte –
Anklicken um zu vergrößern:

Der Schöne Schein Deutsche Fayence Kunst Patricia Brattig

Literatur: Der Schöne Schein Deutsche Fayence Kunst Patricia Brattig | Petra Hesse (Hg.) Die Sammlung des Museums für Angewandte Kunst Köln

 

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Braunschweig Rare blue white manganese Faience Tankard marked „VH T“

Braunschweiger Fayence Krug um 1720

Ein Highlight aus unserer diesjährigen Verkaufsausstellung:

Seltener mit 30 cm recht großer Braunschweiger Fayencewalzenkrug um 1720.
Mangan jaspierter Fond mit Blaumalerei einer Schifffahrtsszenerie

Manufakturmarke „VH T“

Als Besonderheit ist der zu öffnende originale Zinn Kugeldrücker zu erwähnen. Diese kommen nur sehr selten vor und wurden zum Aufbewahren von Pfeffer und Muskatnuss als Bierwürze verwendet um schales Bier etwas „aufzupeppen“

Vergleichsstück im Museum:

Braunschweiger Fayence Walzenkrug Vergleichsstück im Museum Schloss Höchstädt

Braunschweiger Fayence Walzenkrug Vergleichsstück im Museum Schloss Höchsstädt

Quelle:

Begleitende CD zum Katalog Fayence Museum Schloss Höchstädt Autor: Dr. Ziffer Herausgeber. Bayerische Schlösser und Seenverwaltung

Begleitende CD zum Katalog Fayence Museum Schloss Höchstädt Autor: Dr. Ziffer
Herausgeber. Bayerische Schlösser und Seenverwaltung

 

Hausmaler Krug | Johann A. Bechdolff

Schrezheimer Hausmalerkrug von Johann Andreas Bechdolff um 1790

Weiß glasierter Walzenkrug aus der Schrezheimer Manufaktur, der von dem Hausmaler Johann Andreas Bechdolff (1734 – 1807) in Ellwangen mit leuchtend bunten Muffelfarben bemalt wurde.
In purpur-violetter Rokokokartusche zwischen einer Palme und einem Tannenbaum steht der Heilige Xaver im Priestergewand. In der linken Hand hält er ein Kruzifix in der rechten Hand eine Muschel um ein indisches Kind zu taufen. Symbole des Wirkens des Heiligen Xaver. (s.u.) Darunter die schwarze Inschrift: „S. Xaverius“.

Franz Xaver ist nicht nur der Begründer der Jesuitenmission, sondern auch Vorreiter zeitgemäßer katholischer Mission: Am Beginn jeder Missionstätigkeit stand für ihn die Inkulturation – das Kennenlernen und Verstehen des Volkes, seiner Sprache, der Religionen und Riten. Zur Gewinnung neuer Christen war dann die Anpassung äußerlicher Formen an die Gebräuche und Gewohnheiten des Volkes zweckmäßig. 

Ikonografie

Quelle: Wikipedia Franz Xaver

Franz Xaver bei der Taufe. Relief in der Kirche St. Veit in Krumau

Franz Xaver wird in der Kleidung eines Priesters mit den ikonografischen Attributen Kreuz in der Hand, mit einem flammenden Herz, beim Predigen oder beim Taufen – manchmal mit einer Jakobsmuschel – oder auch mit einem Inder als Attribut dargestellt. Gekleidet ist er häufig ähnlich wie Johannes von Nepomuk, dem Brückenheiligen, mit einem langen oder halblangen schwarzen Mantel und einem weißen Chorhemd mit Spitzen und ist, auch wenn er auf Brücken aufgestellt wird, nicht mit diesem zu verwechseln. Quelle: Wikipedia Franz Xaver

Schrezheimer Walzenkrug Johann Andreas Bechdolff um 1790 - H. 22 cm

Schrezheimer Walzenkrug Johann Andreas Bechdolff um 1790 – H. 22 cm

Auf dem Boden Ritzmarke „4i“ (Erdner/Nagel, S. 51, Abb. 177) *

Ellwanger Zinnmontierung von dem Meister Alois Salver

Der Schmelzmaler Johann Andreas Bechdolff arbeitete von 1758 bis Ende 1761
in der Prahlschen Porzellanfabrik in Ellwangen. Am 16.12. 1761 ließ er sich von Bux, dem Inhaber der Schrezheimer Fayencemanufaktur abwerben. Bechdolff verpflichtete sich hierbei das Arkanum der Porzellanherstellung preiszugeben. Bereits nach 2 Jahren verließ er die Schrezheimer Manufaktur und machte sich im Jahre 1764 in Ellwangen als Schmelz- und Dosenmaler selbständig.

* Literaturquelle:

Hans Erdner und Gert K. Nagel: Die Fayencefabrik zu Schrezheim 1752 – 1865Hans Erdner und Gert K. Nagel: Die Fayencefabrik zu Schrezheim 1752 – 1865

Abbildung 112
Hans Erdner und Gert K. Nagel:
Die Fayencefabrik zu Schrezheim 1752 – 1865
Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Keramik

 

Vergleichsstücke im Fränkischen Museum Feuchtwangen:

Fränkisches Museum Feuchtwangen

Schrezheimer Hausmalerkrug um 1780 von Johann Andreas Bechdolff

Schrezheimer Hausmalerkrug um 1780 von Johann Andreas Bechdolff

Peter Vogt Fayence München - Friedberger Fayencekrug um 1760

Friedberger Fayence Walzenkrug

Ein Highlight aus dem neuen Katalog:

Friedberger Fayencewalzenkrug um 1760, rahmweiße Glasur mit
bunten Scharffeuerfarben bemalt
H. 23 cm

1754 hatte Kurfürst Maximilian III. Joseph im Friedberger Schloss eine Fayence-Manufaktur einrichten lassen, die eine rahmig weiß glasierte, mit reizvollen Dekoren verzierte Keramik hervorbrachte.
Fabrikmarke „CB“ für Chur Bayern

Fabrikmarke Friedberger Fayence "CB" Chur Bayern

Vergleichbare Stücke:
Museum im Wittelsbacher Schloss

Friedberg Walzenkrug um 1760 mit Scharffeuer Farben bemalt

Friedberg Walzenkrug um 1760 mit Scharffeuer Farben bemalt

Literatur:

250 Jahre Friedberger Fayencen (1754-1768)
24. Oktober 2004 bis 28. März 2005

Die Fayencemanufaktur im Friedberger Schloss hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens eine klar umrissene Vielfalt an Formen und Dekoren hervorgebracht, die heute noch Bewunderung und Wertschätzung hervorrufen.

Die größten Schätze an Friedberger Fayencen besitzen das Friedberger Museum und das Bayer. Nationalmuseum München
. Daneben befinden sich aber auch Objekte in den Sammlungen von Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Mannheim, Nürnberg, Salzburg, Würzburg und dem Viktoria & Albert Museum in London.

Anlässlich des 250. Gründungsjubiläums der Friedberger Fayencemanufaktur kamen aus den nahe gelegenen Museen von Augsburg und München sowie aus Privatbesitz wertvolle Leihgaben für die Dauer einer Sonderausstellung nach Friedberg zurück.

200 Jahre Friedberger Fayence - Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg

200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg

Sulzbacher Fayence Walzenkrug um 1770

Ein Highlight aus unserer diesjährigen Verkaufsausstellung:

Sulzbacher Fayence Walzenkrug um 1770 mit manganer Manufakturmarke „CT“

Sulzbacher Fayencewalzenkrug um 1770, mit manganer Manufakturmarke „CT“, H. 24 cm

Thema: Moses hat die Schlange in der Wüste aufgerichtet

Vergleichbare Stücke:

„Die Mitten im Winter grünende Pfaltz“:
350 Jahre Wittelsbacher Fürstentum Pfalz-Sulzbach“

 "Die Mitten im Winter grünende Pfaltz": 350 Jahre Wittelsbacher Fürstentum Pfalz-Sulzbach

Katalog zur Sonderausstellung des
Stadtmuseums Sulzbach Rosenberg und des Staatsarchiv Amberg
2. Juni – 16. September 2006

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Crailsheimer Hirsch Jagdkrug um 1775

Ein Highlight aus unserer diesjährigen Verkaufsausstellung:

Crailsheimer Hirsch Jagdkrug um 1775

Crailsheimer Hirschjagdkrug um 1775 - Fayence Steinzeug Vogt Rathaus München

Crailsheimer Hirschjagdkrug um 1775, der mit bunten Scharffeuerfarben bemalt ist, H. 25 cm

Museum Crailsheim:

Crailsheimer Fayencen

Stadtmuseum Crailsheim - Blick in die Abteilung

Stadtmuseum Crailsheim – Blick in die Abteilung

Blick in die Abteilung

In Crailsheim wurden im 18. Jahrhundert Fayencen hergestellt, die heute als hochwertiges Kunsthandwerk gelten, in bedeutenden Museen zu sehen sind und von Sammlern begehrt werden.

Fayencen sind mit undurchsichtiger, meist weißer Glasur überzogene bemalte Tonwaren. Im Stadtmuseum im Spital in Crailsheim werden etwa 300 Fayencen auf drei Stockwerken im Kapellenanbau gezeigt.

In der Sammlung sind Beispiele annähernd des gesamten Spektrums der Crailsheimer Produktion vertreten. Die Fayencen werden im kunst- und kulturgeschichtlichen sowie wirtschaftlichen Kontext ihrer Entstehungszeit präsentiert

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