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Raeren Steinzeug Schnelle mit Wappen 16. Jh

16th Century Raeren Stoneware Schnelle

Rare Example of a Raeren Saltglazed Stoneware Schnelle dated 1580 with Coat of Arms

Raerener Schnelle 1580 datiert mit dem Wappen Johann Friedrich Herzog von Pommern-Stettin

Inschrift: JOHANS FREIHER HER / ZO STATTIN IN / POMMEREN.

Johann Friedrich (* 27. August 1542 in Wolgast; † 9. Februar 1600 ebenda) war Herzog von Pommern und erster weltlicher Bischof von Cammin. Er gehörte zu den bedeutendsten Herzögen des Greifengeschlechtes
Quelle Wikipedia

Die Initialen GE werden dem in den Jahren 1576–1624 tätigen Gilles Emonts zugeschrieben.
Exemplare von Gefäßen mit dem Wappen von Herzog Johann Friedrich kennt man u.  a. aus der alten Sammlung von Jean d’Huyvetter aus Gent, aus dem Bestand des Kunstgewerbemuseums in Berlin, des Suermondt-LudwigMuseums in Aachen, des Nationalmuseums in Danzig sowie aus archäologischen Funden in Stralsund, Lund und Grøngård. (Quelle: Marcin A. Majewski – Greifen in der Keramik. Die Herzöge von Pommern – ihre Abbilder und Heraldik – S. 498 – s.u.)

Marcin A. Majewski
Greifen in der Keramik. Die Herzöge von Pommern – ihre Abbilder und Heraldik Download des Artikels hier:
https://www.academia.edu/38403651/Greifen_in_der_Keramik_Die_Herz%C3%B6ge_von_Pommern_ihre_Abbilder_und_Heraldik

Vergleichsobjekt im Raerener Töpfereimuseum:

Quelle: https://www.toepfereimuseum.org/Sammlung/Museumsobjekte?mode=&linkid=44286&catalogid=239&pg=

Siegel des Johann Friedrich Herzog in Pommern:

Quelle: Siegelsammlung Institut für Geschichte Karl-Franzens-Universität Graz Permalink: http://gams.uni-graz.at/o:sis.6-25

Weiterführende Literatur

Ausführliche Biographie des Johann Friedrich, Herzog von Pommern-Stettin

Bülow, von, „Johann Friedrich“ in: Allgemeine Deutsche Biographie 14 (1881), S. 317-321 [Online-Version]

Einen weiteren Beitrag zum Thema finden Sie hier:

Kunst und Auktionen Fund meines Lebens Peter Vogt Delfter Wappenkrug

Der Fund meines Lebens | Fürstlicher Wappenkrug

Delfter Wappenkrug des Fürsten Wilhelm von Anhalt um 1705

Delfter Wappenkrug Fürst von Anhalt um 1705

Weiß glasierte Fayence mit dem Wappen des Fürsten Wilhelm von Anhalt in leuchtend bunten Scharffeuerfarben. Auf dem Lippenwulst blaue Inschrift „Wilhelminus Dei Gratia Princeps Anhalting, Dux Saxonia, Angaria et Westphalia Comes Ascania, D. Bernburg et S.“ Auf dem Boden blaue Manufakturmarke „VE“ Lambert van Eenhoorn, von de Metalen Pot. Feuervergoldete Silbermontierung H. 27 cm

Wilhelm von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (* 18. August 1643 in Harzgerode; † 14. Oktober 1709 ebenda) war der letzte Fürst von Anhalt-Harzgerode.

Er war der Sohn von Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613–1670) und dessen erster Frau Johanna Elisabeth von Nassau-Hadamar (1619–1647).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_(Anhalt-Harzgerode)

Kunst und Auktionen 15_2018

Der Fund meines Lebens Delfter Wappenkrug Kunst und Auktionen 15_2018

Der Fund meines Lebens Peter vogt München Kunst und Auktionen 15_2018

Schrattenhofener Wappenkrug um 1780

Ein Highlight aus dem neuen Katalog:

Seltener Schrattenhofener Wappenkrug um 1780
Kurbayerisches Wappen
Blaue Scharffeuermalerei
Manufakturmarke „Schrattenhofen“

Museales (z.B. Bayerisches Nationalmuseum) Exemplar mit ausgeschriebener Manufakturmarke (s.u.)
H. 24 cm

Schrattenhofener Wappenkrug um 1780 - Manufakturmarke "Schrattenhofen"

Schrattenhofener Wappenkrug um 1780 – Manufakturmarke „Schrattenhofen“

Schrattenhofen | Marke

Literatur:
Schriftenreihe Heimatverein Oettingen
Heft 10:
Fayencen – Zur Geschichte der Manufakturen in  Oettingen – Tiergarten – Schrattenhofen

Schriftenreihe Heimatverein Oettingen Heft 10: Fayencen - Zur Geschichte der ManufaktureTiergarten - Schrattenhofen

Museum:

Ausgewählte Krüge aus der Oettingischen Fayence- Manufaktur in Schrattenhofen im
Heimat Museum Oettingen