Archiv für den Monat: November 2015

Hausmaler Vase | Künersberg

Künersberger Hausmalervase um 1750 – „Die Fischer“
Muffelmalerei könnte von Anna Elisabeth Auffenwerth-Wald stammen

Künersberger Hausmalervase um 1750, Muffelfarben

Künersberger Hausmalervase um 1750, Muffelfarben

Künersberger Hausmalervase um 1750, Muffelfarben, Rückseite

Künersberger Hausmalervase um 1750, Muffelfarben, Rückseite

 

Anna Elisabeth Auffenwerth-Wald (*1696) arbeitete in der bedeutenden Werkstatt ihres Vaters, des Augsburger Goldarbeiters, Silberhändlers und Porzellanmalers Johann Auffenwerth. Anna Elisabeth heiratete einen Goldschmied, führte jedoch die Werkstatt nach dem Tod des Vaters zusammen mit ihrer Schwester Sabina (1706-1782) erfolgreich weiter.

Walzenkrug Anna Elisabeth Auffenwerth-Wald Augsburg, 1748 Künersberger Fayence, Zinn Augsburg, Städtische Kunstsammlungen

Walzenkrug
Anna Elisabeth Auffenwerth-Wald
Augsburg, 1748
Künersberger Fayence, Zinn
Augsburg, Städtische Kunstsammlungen

Quelle:
Frauen in Handwerk und Gewerbe

Vergleichbare Stücke im Museum:

Künersberger Fayencen im Stadtmuseum im Hermansbau Memmingen

Künersberg Decklevase Stadtmuseum Memmingen

Künersberg Decklevase Stadtmuseum Memmingen

Stücke der Fayencemanufaktur Künersberg, die im 18. Jahrhundert von dem Memminger Patrizier Jakob v. Küner betrieben wurde.

Literatur:

Vergleichsstücke zu finden in:
Hans Wolfgang Bayer, ‚Muffelbrand und scharfes Feuer‘,

Stephanie Fröschner, ‚Künersberger Fayencen‘ 1995,

 Künersberger Fayencen: Die Künersche Fayencemanufaktur in Memmingen und Künersberg sowie Rupprechts Hausmalerwerkstatt im Memminger Steinbogen Taschenbuch – 1995 von Heimatpflege Memmingen e.V. (Herausgeber), Stephanie Fröschner (Autor)

Reichsstadtmuseum Rothenburg

Die Stiftung Baumann
ist seit 1999 integraler Bestandteil des Reichsstadtmuseum Rothenburg.

Sammlung Baumann Reischsstadtmuseum Rothenburg - Fayence und Steinzeug

Sammlung Baumann Reischsstadtmuseum Rothenburg – Fayence und Steinzeug

Die beinahe 1.000 Objekte, die die Stiftung umfasst, besteht hauptsächlich aus Kriegs- und Jagdwaffen von der Steinzeit bis zum 19. Jh., in außergewöhnlicher Qualität und Auserlesenheit. Höhepunkte sind beispielsweise das Jagdensemble der französischen Königin Marie Antoinette, das Jagdgewehr mit Säbel von Jérôme Napoleon oder der Duellpistolenkasten des Fürsten Klemenz von Metternich – alle Objekte von den LePage geschaffen, den unbestrittenen europäischen Meistern des Büchsenmacherhandwerks!

Neben der Waffensammlung werden aber auch noch Fayencen gezeigt, deren Auswahl sich mit größeren Museen durchaus messen kann. Besonders die Objekte der Ansbacher Manufaktur, aber auch die Crailsheimer, Schrezheimer und Nürnberger Stücke zeigen ein sehr hohes Niveau.

Quelle: Reichsstadtmuseum Rothenburg