Kategorie-Archiv: Interiors

Ellwanger Emaildose um 1770 Deckel Andreas Bechdolff

Joh. Andreas Bechdolff | Enamel Snuff Box

Zwei Ellwanger Emaildosen – Email-Tabatière um 1770,
vom Haus- und Dosenmaler Johann Andreas Bechdolff in Ellwangen
mit Jagd und Architekturmotiven bemalt.

Ellwanger Emaildose mit Jagdmotiven Andreas Bechdolff um 1770
Ellwanger Emaildose mit Jagdmotiven um 1770, die von dem Haus- und Dosenmaler Johann Andreas Bechdolff in Ellwangen bemalt wurde, B. 8,5 cm

A rare Ellwangen gilt-metal-mounted snuff box with hunting scenes circa 1770 elaborately painted by Johann Andreas Bechdolff. The inside and all outsides with various hunting scenes depicting wild boar, hound, deer and hunter.

These jewel-like objects are immensely tactile and were considered the pinnacle of refined 18th-century court culture and presented as luxurious gifts.

Ellwanger Emaildose Andreas Bechdolff um 1770
Ellwanger Emaildose um 1770, die von dem Haus- und Dosenmaler Johann Andreas Bechdolff in Ellwangen bemalt wurde, B. 8,5 cm

A rare Ellwangen gilt-metal-mounted snuff box of the same period of late 18th century ca. 1770 elaborately painted by melting and porcelain painter Johann Andreas Bechdolff (1734 – 1807) . The rectangular enamel box is decorated throughout with landscape scenes of castles

Historical background of Johann Andreas Bechdolff

The miniature enamel painter Johann Andreas Bechdolff worked from 1758 to the end of 1761 in the Prahlsche Porzellanfabrik in Ellwangen. On 16.12. 1761 he was recruited to lead the Faience Manufactury in Schrezheimer by Bux, the owner. Bechdolff promised to reveal the arcanum of the porcelain production. But already 2 years later he left the Schrezheim manufactory and started his own business in Ellwangen in 1764 as an enamel and snuff box painter. A so called “Hausmaler”.
Both of the presented snuff boxes date of that time as a free business man

Der Miniaturmaler Johann Andreas Bechdolff arbeitete von 1758 bis Ende 1761 in der Prahlschen Porzellanfabrik in Ellwangen. Am 16.12. 1761 ließ er sich von Bux, dem Inhaber der Schrezheimer Fayencemanufaktur abwerben. Bechdolff verpflichtete sich hierbei das Arkanum der Porzellanherstellung preiszugeben. Bereits nach 2 Jahren verließ er die Schrezheimer Manufaktur und machte sich im Jahre 1764 in Ellwangen als Schmelz- und Dosenmaler selbständig.

Reference and literature:

Kunst und Kulturstiftung G. Nagel Stuttgart S. 18
Kunst und Kulturstiftung G. Nagel Stuttgart Neuerwerbungen 2015 – 2017 S. 20 f.
Kunst und Kulturstiftung G. Nagel Stuttgart
Kunst und Kulturstiftung G. Nagel Stuttgart Neuerwerbungen 2015 – 2017
Biedermeier-Schreibzeug-um-1820

Raus aus der Vitrine | Baroque Interiors with style

Mit den passenden Einsätzen aus Glas (Schnapsgläschen) lässt sich das schlichte
Biedermeier Schreibzeug um 1820 in eine farbenfrohe Blumendekoration
auf dem Schreibtisch verwandeln.

Es lohnt sich kreativ zu sein für ein individuelles „Interior Styling“ mit Stücken
vergangener Epochen.

Barocke Helmkanne Fayence nach Silbervorbild

Barocke Helmkanne Fayence nach Silbervorbild

Lassen Sie sich inspirieren:
Interiors with soul – Baroque Rocks !

 

17th century Saltglazed Creussen Stoneware Collection

Einladung zur Vorbesichtigung

Morgen am Aschermittwoch beginnt die
Vorbesichtigung ausgewählter Keramik Objekte
aus Fayence und Steinzeug, sowie Sammlerzinn.

Eines der Highlights ist eine museale
Creussen Sammlung 
mit 4 datierten Stücken
aus dem 17. Jh

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

VORBESICHTIGUNG:
Mittwoch, den 14. Februar
bis Freitag, den 23. Februar 2018
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag
10 – 13 Uhr & 14 – 18 Uhr

Peter Vogt Fayence und Steinzeug München 2018

EINLADUNG
ZUR VERKAUFSAUSSTELLUNG
GEGEN HÖCHSTGEBOT

Samstag, den 24. Februar 2018
um 16.00
in unseren Verkaufsräumen

18th century austrian faience guilt tankard dated 1766

Österreichischer Zunftkrug 1766 datiert

English synopsis:
Rare Baroque Austrian Faience Tankard dated 1766 with illustrations of representatives of the the butcher’s and the brewer’s guild. The inscription
motto connecting the guilds –  freely translated: „My sausage is your clients thirst“

mit Abbildung von Vertretern der Zunft der Metzger und der Bierbrauerund die Zünfte verbindendem Sinnspruch

In die heutige Sprache übertragen „Meine Wurst macht Euch den Durst“

(Bekannt auch aus der Gastronomie, das salzige Essen fördert den Durst der Gäste)

Österreichischer Zunftkrug 1766 datiert

Background History:

Ein spannendes Buch zum Thema Zunft der Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums aus dem Jahr 2013 hier als download ein Blick ins Buch:

From the Middle Ages to the 19th century, craftsmen were organised in guilds. The Germanisches Nationalmuseum preserves one of the largest collections of crafts and guild history in the German-speaking world. The exhibition and catalogue – supplemented by important loans – present around 260 exhibits for the first time. The latest research results provide the basis for fascinating stories about precious guild boxes, refined masterpieces or curious drinking vessels.

Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert waren Handwerker in Zünften organisiert. Das Germanische Nationalmuseum bewahrt eine der größten Sammlungen zur Handwerks- und Zunftgeschichte im deutschen Sprachraum. Ausstellung und Katalog präsentieren daraus – ergänzt um bedeutende Leihgaben – erstmals rund 260 Exponate. Neueste Forschungsergebnisse liefern die Grundlage für faszinierende Geschichten rund um kostbare Zunftladen, raffinierte Meisterstücke oder kuriose Trinkgeräte.

Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800

Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller und Ralf Schürer. Begleitband zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum vom 21. März bis 7. Juli 2013
Nürnberg 2013
314 Seiten
300 farbige Abb., Festeinband 27,5 x 22,5 cm
Best.-Nr: 755
ISBN: 978-3-936688-73-3

Literature reference object:
Hunting treasures at Fuschl Castle in Austria
Provenance A. Vogel Collection

Jagdschätze-Schloss-Fuschl-Droemer-Knaur-1974

S. 84 f. Jagdschätze im Schloss Fuschl Droemer Knaur – 1974 Carl Adolf / Kalmar, Janos Vogel

Jagdschätze-Schloss-Fuschl-Droemer-Knaur-1974

Jagdschätze im Schloss Fuschl Droemer Knaur – 1974 Carl Adolf / Kalmar, Janos Vogel

Boehmischer Milchglaskrug Jagdmotiv 1750 datiert

Böhmischer Milchglaskrug 1750 datiert

Ein Highlight aus unserem aktuellen Katalog:

Ein seltener Milchglaskrug mit umlaufender Aufschrift und
Jagddekor sowie der Datierung 1750 in Emailbemalung

Vergleichstücke in Literatur und Sammlung:

Die Sammlung Joos zählt mehr als 200 emailbemalte oder geschnittene
volkstümliche Gläser
aus der Zeit zwischen 1700 und 1800.

In diesem Jahr wird die Sammlung im Glasmuseum Frauenau erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Aare Freiman Ceramic Sculptures

Aare Freimann – Modern Ceramic

Aare Freimann is an artist, I met on the Töpfer Markt in Dießen
in May 2017

I want to present Aare Freimann in our Blog as a modern ceramic sculpting artist
because in my opinion he has a wonderful way of combining humor with an artful expression of the soul of the animals – that in the end reflect our own feelings in resonance with the object contemplating.

A quote by Anais Nin puts this in words:

“We don’t see things as they are, we see them as we are.”

Anaïs Nin

All photos can be found as original here

Statement of Aare Freimann:
All my sculptures are ceramic. My works are founded on sensibility and through sensibility you can reach contact with them. My sculptures show people throughout the mental condition of the scale, but it is not related to literature or mythology. All of them are made of clay. Glazed and fired at a temperature of 1100°C

Aare Freimann

Aarülli, Rehemäe
Lääne-Nigula vald
Läänemaa
ESTLAND

www.aarefreimann.com

Vita / Lebenslauf:
I’m Estonian artist. I was born in 1960. I studied painting at Tartu Art College. It is located in Estonia. I started to deal with sculpture in 1993.

Aktivitäten / Ausstellungen:
Exhibition „Wild Things“ 12.05.2017 – 10.09.2017 Keramiekcentrum Tiendschuu (Netherlands)

Quelle:
http://www.artists.de/aarefreimann.html

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pewter-modern-tablescape-inspired-by-david-hicks

Modern Pewter Tablescape

Zinn modern und elegant –
heute ebenso wie in vergangenen Epochen

Es kommt nur auf eine kreative Präsentation der geliebten Sammelstücke an.
Und das funktioniert auch in modern eingerichteten Wohnungen.

Als Gestalterischer Kontrapunkt:
„Die mit den Werten vergangener Jahrhunderte beseelten  Kunstgegenstände
für den Alltagsgebrauch von besser gestellten Bürgern einer Region“
So kann auch die Herkunft der eigenen Famile eine Leitlinie für das Sammlen sein.
Kleinere Gegenstände ziehen auch in unsere sehr „mobilen“ Zeit leichter um
als antike Möbel.

Inspiration dafür habe ich mir bei Decorator Legende David Hicks geholt.

Eine Landschaft auf einem Tisch kann viele Themen repräsentieren und so in
Resonanz
mit dem Sammler und seiner Leidenschaft für die einzelnen Objekte gehen.

Ich habe mit verschiedenen Hintergründen experimentiert und mich letztlich für die Variante 2 entschieden, die am besten mit die Farben von Lavendel und Salbei als lebendiger Kontrast zum matt eleganten Zinn harmoniert. Lavendel und Salbei duften intensiv und so bekommt das Arrangement noch eine dritte Dimension für die Sinne.

Hier ist gute Zusammenfassung zu finden nach welchen Kriterien David Hicks
seine tablescapes zusammengestellt hat.

Tablescapes are a great way to show off your most cherished items or collections.
Be it art, books, family heirlooms, or vacation souvenirs – tablescapes are just a pleasing arrangement of objects. But lets be clear.
Not just any haphazard arrangement thrown on a table counts as a tablescape…
According to the late David Hicks, the master of the tablescape,
„It isn’t a matter of just connecting miscellaneous objects on a table.
Each object must be of first-rate quality in itself; otherwise it doesn’t really work“
.

Here are a few key factors to take into consideration when arranging a tablescape.
Hicks said it best, „What is important is not how valuable or inexpensive your objects are, but the care and feeling with which you arrange them.”

  • There is a finite amount of space on a tabletop, so editing your arrangement is essential.
  • Don’t forget to consider the size and scale of your table surface when selecting items.
  • Odd numbers are more appealing to the eye than even numbers. When grouping things together, groupings of 3, 5, 7 or 9 tend to be more visually pleasing.
  • Focus on an item in the foreground and then arrange the other items behind it to give it depth. Just like an artist arranges a still life to paint, one should remember to use objects to create a foreground, middle-ground, and background.
  • It’s also important to add height. A tall lamp, vase, candlestick, or branch easily gives dimension.
  • Larger items lend more of an impact than smaller items.
    That said, don’t avoid the use a small objects, just be aware that you need to design with them in mind so they don’t get lost or make your arrangement look cluttered. This can easily be achieved by grouping them together so they look like a collection or giving them a pedestal so they stand out.
  • Stacked books are a great way to elevate items or display smaller items to create a focal point.
  • When incorporating color, limit your color palette to just a few colors to keep things harmonious. You can also group dissimilar items together by color to create a more coordinated look.

Quelle: http://www.apartmenttherapy.com/how-to-master-t-95927

 

 

 

Albarello Antwerpen 2. Hälfte 16. JH

Albarello | Apothekengefäß

Apothekengefäße aus unterschiedlichen Zeitaltern und Regionen sind ein interessantes Sammelgebiet.

Vergleichsstücke im Museum:

Deutsches Apothekenmuseum in Heidelberg

Die Sammlungen des Museums
Stand-, Aufbewahrungs- und Abgabegefäße:

In der Sammlung des Deutschen Apotheken-Museums bilden Standgefäße einen der Hauptschwerpunkte. Abgestimmt auf die unterschiedlichen Lagerungserfordernisse, waren im Verlauf der Jahrhunderte ganz unterschiedliche Materialien im Einsatz.
Trockene und luftig aufzubewahrende Stoffe wurden gerne in hölzernen Behältnissen bewahrt, flüssige und zähflüssige Bereitungen wurden häufig in Glasgefäßen, aber auch in glasierten Irdenwaregefäßen und später in Porzellan gelagert.
Die Sammlung umfasst italienische, spanische, französische, niederländische und deutsche Majoliken und Fayencen des 16.–18. Jh.

Sammlungen:
Die Firma La Roche in Basel/Schweiz besitzt eine wertvolle Sammlung von
etwa 400 Apothekengefäßen, die in verschiedenen Gebäuden in Basel und
in Grenzach in Vitrinen ausgestellt sind. Sie umfasst Stücke vom frühen
16. bis zum 19. Jahrhundert. Ein wissenschaftlicher Katalog erschließt
die Sammlung für die Forschung.

Apotheken-Keramik-Sammlung Roche: Schauvase aus Majolika, 48 cm hoch, aus Talavera (Spanien) um 1710

Literatur:

Apothekengefäße. Eine Geschichte der pharmazeutischen Keramik Drey, Rudolf E.A. Verlag: Callwey, München,, 1980 ISBN 10: 3766705334 / ISBN 13: 9783766705334

Apothekengefäße. Eine Geschichte der pharmazeutischen Keramik
Drey, Rudolf E.A. (Übersetzung ins Deutsche
Verlag: Callwey, München,, 1980

ISBN 10: 3766705334 / ISBN 13: 9783766705334

Originalausgabe:
Apothecary Jars. Pharmaceutical pottery and porcelain in Europe and the East 1150-1850. With a glossary of terms used in apothecary jar inscriptions.
Drey,Rudolf E.A.