Kunst und Auktionen Fund meines Lebens Peter Vogt Delfter Wappenkrug

Der Fund meines Lebens | Fürstlicher Wappenkrug

Delfter Wappenkrug des Fürsten Wilhelm von Anhalt um 1705

Delfter Wappenkrug Fürst von Anhalt um 1705

Weiß glasierte Fayence mit dem Wappen des Fürsten Wilhelm von Anhalt in leuchtend bunten Scharffeuerfarben. Auf dem Lippenwulst blaue Inschrift „Wilhelminus Dei Gratia Princeps Anhalting, Dux Saxonia, Angaria et Westphalia Comes Ascania, D. Bernburg et S.“ Auf dem Boden blaue Manufakturmarke „VE“ Lambert van Eenhoorn, von de Metalen Pot. Feuervergoldete Silbermontierung H. 27 cm

Wilhelm von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (* 18. August 1643 in Harzgerode; † 14. Oktober 1709 ebenda) war der letzte Fürst von Anhalt-Harzgerode.

Er war der Sohn von Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613–1670) und dessen erster Frau Johanna Elisabeth von Nassau-Hadamar (1619–1647).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_(Anhalt-Harzgerode)

Kunst und Auktionen 15_2018

Der Fund meines Lebens Delfter Wappenkrug Kunst und Auktionen 15_2018

Der Fund meines Lebens Peter vogt München Kunst und Auktionen 15_2018

Zum Wohle Stiftung Kupfermuseum Historische Trinkgefäße 2018

Zum Wohle! | Kupfermuseum

Ausstellung im Kupfermuseum vom 19.09. bis 24.11.2018

Zum Wohle Stiftung Kupfermuseum Historische Trinkgefäße

Rechtzeitig zum Beginn des Oktoberfests in München werden Schätze der besonderen Art im Kupfermuseum gezeigt:

Die Trinkkultur vergangener Zeiten beleuchtet die Sonderausstellung, in der  künstlerisch aufwendig gestaltete Schank- und Trinkgefäße vom 16. bis zum 20. Jahrhundert präsentiert werden. Über 120 ausgewählte Stücke aus dem Museumsbestand sowie Leihgaben aus Metall, Glas und Keramik zeigen die Entwicklung verschiedener Gefäßtypen im Laufe der Jahrhunderte.

Das Kupfermuseum

Bei einem Rundgang durch das Kupfermuseum können Sie die Entwicklung der Handwerkskunst nachvollziehen: Von ihren Anfängen in der Frühgeschichte,
der Blütezeit im Barock bis zu ihrem Niedergang gegen Ende des 19. Jahrhunderts
.

Schwerpunkt der Sammlung ist das mitteleuropäische Gebrauchsgerät des
17. bis 19. Jahrhunderts.
Kunstvoll ausgearbeitete Backmodeln und hochwertiges Küchengeschirr aus Hof- und Klosterküchen repräsentieren – chronologisch und thematisch in Gruppen arrangiert –
die Kultur des gehobenen Kücheninventars aus vergangener Zeit.
Zusätzlich vermitteln sie einen vergnüglichen Einblick in die Back-, Koch- und Essgewohnheiten der jeweiligen Epoche. Die Objekte selbst, vorwiegend europäischer Herkunft, vermitteln anschaulich die große Vielfalt und den Formenreichtum diverser Gebrauchsgerättypen sowie die unterschiedliche Funktion und Nutzung im Laufe der Jahrhunderte.

Hier können sie den Museumsflyer mit allen Informationen downloaden

Fachliteratur – Museumskatalog

Kuhnke, Siegfried Das rote Gold – Kunstwerke der Kupferschmiede

Kuhnke, Siegfried Das rote Gold – Kunstwerke der Kupferschmiede Stiftung Kupfermuseum Kuhnke, Pähl-Fischen

Blick ins Buch bei google Books

 

Barocker Luxus Bayerisches Nationalmuseum

Barock | Bayrisches Nationalmuseum

Barock und Rokoko
Neugestaltung der Dauerausstellung im Westflügel des Bayrischen Nationalmuseums

English Synopsis:
At the end of the 16th century the baroque spread from Italy outwards across all of Europe. Works of art from this period are characterised by a creative opulence which threatens to overwhelm the viewer. Life at the court of King Louis XIV of France became the model and measure of every absolutist prince in Europe. The Catholic Counter-Reformation and the religious strife of the period shaped sacred works, for example paintings and sculptures.

Under electors Maximilian I, Ferdinand Maria and Max II Emanuel, Munich was developed into a radiant capital city. The Bayerisches Nationalmuseum presents unique objects, found nowhere else but here, from all areas of production in the decorative and fine arts and once in the possession of the Wittelsbach family. Magnificent furniture, works in gold and silver, weapons, musical instruments, clocks, glass, miniatures, works in ivory and sculpture in bronze give a comprehensive picture of courtly displays of magnificence. read more …

Ein Highlight aus der Sammlung höfischer Fayencen:

Weitere Hintergrundinformationen über Fayence Objekte aus dem Barock und Rokoko
finden Sie in der Datenbank des Museums unter nachfolgendem link:
(Die Datenbank ist noch im Aufbau befindlich)

Objektdatenbank des Bayrischen Nationalmuseums

Deckelpokal mit Monogramm und Wappen des Pächters der Fayencemanufaktur
– ein Beispiel aus der Datenbank

Deckelpokal Bayreuth Knöller Bayrisches Nationalmuseum München

Georg Friedrich Grebner Bayreuth, um 1737 Fayence, bemalt, vergoldet 31,5 cm Inv.-Nr. 34/1250.1-2 Vermächtnis Dr. Paul Heiland, 1934

Deckelpokal mit Monogramm und Wappen des Pächters der Fayencemanufaktur Bayreuth Johann Georg Knöller (1728-1744). Wappen und Spiegelmonogramm aus den Initialen JGK auf der glockenförmigen Kuppa des Deckelpokals lassen sich auf den Kriegskommissarius Johann Georg Knöller beziehen, der im Jahr 1728 die von Markgraf Georg Wilhelm gegründete Fayencemanufaktur in Bayreuth pachtete. Unter Knöller blühte das Unternehmen rasch auf und es gelang, einige erstrangige Maler heranzuziehen. So ist seit 1731 der Nürnberger Fayencemaler Georg Friedrich Grebner in Bayreuth nachweisbar. Von ihm stammt der leuchtende Muffelfarbendekor des Pokals mit Blatt, Blüten-und Bandelwerkelementen.

Quelle: https://www.bayerisches-nationalmuseum.de/index.php?id=547

Sachbegriff: Deckelpokal
Funktion: Repräsentation
Formtyp: Deckelpokal
Sammlungsbereich: Keramik
Darstellung: Bandelwerk
Blütenwerk
Blattwerk
Ornamentdekor
Wappen (Knöller, Johann Georg)
Monogramm (Knöller, Johann Georg)
Künstler/in: Georg Friedrich Grebner (Nachweis Nürnberg 1717-1731, Nachweis Bayreuth 1731-1738)
Werkstatt: Fayencemanufaktur Bayreuth
Entstehungsort: Bayreuth
Datierung: um 1737
Epoche: Barock
Material / Technik: Fayence / bemalt / vergoldet / Aufglasurfarbe
Maße: Höhe 31,5 cm
Provenienz: Vermächtnis 1934
Dr. Paul Heiland, Potsdam
Inventarnummer: 34/1250.1-2
Fotonummer: D65609
Beschreibung: Wappen und Spiegelmonogramm aus den Initialen JGK auf der glockenförmigen Kuppa des Deckelpokals lassen sich auf den Kriegskommissarius Johann Georg Knöller beziehen, der im Jahr 1728 die von Markgraf Georg Wilhelm gegründete Fayencemanufaktur in Bayreuth pachtete. Unter Knöller blühte das Unternehmen rasch auf und es gelang, einige erstrangige Maler heranzuziehen. So ist seit 1731 der Nürnberger Fayencemaler Georg Friedrich Grebner in Bayreuth nachweisbar. Von ihm stammt der leuchtende Muffelfarbendekor des Pokals mit Blatt-, Blüten- und Bandlwerkelementen.
Summary: Standing cup and cover with a monogram and coat of arms; Bayreuth Faience Factory, painting Georg Friedrich Grebner (active in Bayreuth 1731-1738), ca 1737; Faience with onglaze colours and gold, height 31.5 cm; Dr. Paul Hei land Bequest, 1934. Inv. no. 34/1250
The coat of arms and the central monogram with the initials JGK on the bell-shaped bowl of this covered cup can be traced to Johann Georg Knöller, Commissioner for War, who in 1728 leased the Bayreuth Faience Factory founded by the Margrave Georg Wilhelm. Under Knöller the enterprise prospered and succeeded in attracting the services of out-standing painters. The Nuremberg faience painter Georg Friedrich Grebner, for instance, is recorded in Bayreuth from 1731. The brilliant mufflefired decoration with foliate, floral and strapwork elements is from his hand.
Dippoldiswalder Steinzeug - Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung Anne Barth 2018

Fachliteratur | Dippoldiswalde

Neuerscheinung: »Dippoldiswalder Steinzeug – Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung«

English synopsis:
This research work illuminates an unknown chapter of the
History of Dippoldiswalde.

For a long time it was not common knowledge that already in the 16th and 17th century the time period of European Renaissance and Baroque elaborately decorated dinking vessels of stoneware ceramic art were produced in the town of Dippoldiswalde in the eastern part of German Erzgebirge.

During the years 1991 to 1993 more than 100 boxes of ceramics were collected during emergency recoveries in Dippoldiswalde, which were stored for a long time, being left unobserved in the attic of the local town museum.

The archaeologist Anne Barth systematically recorded and examined these objects and found something astonishing: In the 16th and 17th centuries, the town was a flourishing pottery centre where high-quality and culturally sought-after stoneware was produced.

Even today, the elaborately crafted Dippoldiswalder stoneware jugs, which can be found in collections all over the world, bear evidence of their quality and popularity.

The author studied medieval and modern archaeology in Bamberg.
From 2012 to 2017 she worked on the ArchaeMontan project, which is dedicated to research into medieval mining in Saxony and Bohemia and in whose new publication series this richly illustrated work has appeared.

Translated with www.DeepL.com/Translator

Anne Barth

Anne Barth Dippoldiswalder Steinzeug - Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung 2018

Anne Barth zeigt ihr neues Buch über die Geschichte der Dippoldiswalder Töpfer. Das war ein bedeutender Handwerkszweig in der Stadt, der weit über Dippoldiswalde hinaus seine Produkte verkauft hat. Darunter waren ganz besondere Stücke. Anne Barth zeigt ihr neues Buch über die Geschichte der Dippoldiswalder Töpfer. Das war ein bedeutender Handwerkszweig in der Stadt, der weit über Dippoldiswalde hinaus seine Produkte verkauft hat. Darunter waren ganz besondere Stücke. © Egbert Kamprath

Quelle: https://www.sz-online.de/nachrichten/luxuswaren-von-dippser-toepfern-3972014.html

Die Forschungsarbeit beleuchtet unbekanntes Kapitel der
Geschichte Dippoldiswaldes.

Lange Zeit war nicht bekannt, dass bereits im 16./17. Jahrhundert in der osterzgebirgischen Stadt Dippoldiswalde aufwändig dekorierte Steinzeuggefäße hergestellt wurden.

In den Jahren 1991 bis 1993 wurden bei Notbergungen in Dippoldiswalde über 100 Kisten Keramik zusammengetragen, die lange unbeobachtet auf dem Dachboden des dortigen Stadtmuseums lagerten.

Die Archäologin Anne Barth erfasste und untersuchte diese Objekte systematisch und fand Erstaunliches heraus: Im 16. und 17. Jahrhundert war die Stadt ein florierendes Töpfereizentrum, in dem hochwertiges und begehrtes Steinzeug produziert wurde.
Noch heute zeugen die aufwändig gearbeiteten Dippoldiswalder Steinzeugkrüge, die sich in Sammlungen auf der ganzen Welt finden, von deren Qualität und Beliebtheit.

Die Autorin studierte in Bamberg die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit.
Von 2012 bis 2017 war sie Projektmitarbeiterin des ArchaeMontan-Projektes, das sich der Forschung zum mittelalterlichen Bergbau in Sachsen und Böhmen widmet und in dessen neuer Publikationsreihe diese reichbebilderte Arbeit erschienen ist.

Der neue Band ist in der Reihe der Veröffentlichungen des LfA erschienen.
(© Landesamt für Archäologie)

Blick ins Buch auf Academia

Das Buch kostet im Handel 39,00 € – link zum Buch

Anne Barth, Dippoldiswalder Steinzeug. Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung. ArchaeoMontan Band 2
Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen, Band 65.
320 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 21,5 x 30 cm, broschiert (Dresden 2018)
ISBN 978-3-943770-34-6

Biedermeier-Schreibzeug-um-1820

Antique Baroque Interiors with style

English summary:
Get your antiques out of the showcase
Be inspired for an individual „interior styling“ with original objects from past centuries.
To preserve the precious objects, you can use matching glass or plastic inlays so you can decorate with real flowers and put them into water.

Sceaux-Faience-Apothecary-Jar-Albarello-18th-century

Es lohnt sich kreativ zu sein für ein individuelles „Interior Styling“ mit Stücken vergangener Epochen.
Mit den passenden Einsätzen aus Glas (Schnapsgläschen) lässt sich das schlichte Biedermeier Schreibzeug um 1820 in eine farbenfrohe Blumendekoration auf dem Schreibtisch verwandeln.

Barocke Helmkanne Fayence nach Silbervorbild

Barocke Helmkanne Fayence nach Silbervorbild

Lassen Sie sich inspirieren:
Interiors with soul – Baroque Rocks !

Rockefeller Collection Christies Pair of Meissen Hoopoes

Meissen | Kaendler | Wiedehopf 18. JH

In diesen Tagen wird bei Christie’s der
Nachlass von David und Peggy Rockefeller versteigert.

Teil der Sammlung ist ein besonders schönes Paar Wiedehopfe von
Johann Joachim Kaendler
(1706 -1755)
Ab 1731 schuf der gelernte Bildhauer Kaendler die erste europäische Formensprache
für Porzellan und läutete damit die künstlerische Blütezeit der Porzellan Manufaktur
in Meissen ein. Der Wiedehopf steht leider auf der Roten Liste. Im 18. JH war das noch ganz anders. Da konnte Johann Joachim Kaendler die Wiedehopfe in der Natur studieren. Seine frühen Skulpturen, welche in erster Linie Motive aus der Tierwelt wiedergaben, wurden für ihre Natürlichkeit und Eleganz gerühmt, welche sie vom Pathos der
üblichen Darstellungen abhob. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang
insbesondere seine Vogelskulpturen.

Two Meissen porcelain models of hoopoes (wiedehopf), circa 174, modeled by J.J. Kändler. 12 ¼ in (31 cm) high. Estimate $20,000-30,000. This lot is offered in The Collection of David and Peggy Rockefeller English & European Furniture, Ceramics & Decorations, Part I on 9 May at Christie’s in New York

These exquisite Meissen hoopoes were the work of Johann Kändler (1706-1775), the greatest and most talented European porcelain modeller of his age.

Johann Kändler trained as a sculptor in Dresden before joining the Meissen factory in 1731. There, at the behest of Emperor Augustus, he began modelling technically challenging large figures of birds and animals for the Japanese Palace at Dresden. In 1733 he was promoted to chief modeller at Meissen, a position he held until his death.

Kändler was responsible for a new kind of porcelain, introducing a range of smaller figures with fired-on enamels in the late 1730s. He was also responsible for taking on and training the next generation of master modellers. His principal assistant was Johann Eberlein, who joined Meissen in 1735, followed by Johann Gottlieb Ehder, Peter Reinicke and Friedrich Elias Meyer. The Meissen records reflect that both Kändler and Ehder worked on these rare and exceptional hoopoe birds, which David and Peggy Rockefeller acquired from the estate of David’s brother, Laurance S. Rockefeller, in 2004.

The Meissen hoopoes were displayed in the dining room of the Rockefellers’ 65th Street home in New York, which was decorated with original 18th-century wallpaper

The Meissen hoopoes were displayed in the dining room of the Rockefellers’ 65th Street home in New York, which was decorated with original 18th-century wallpaper

‘The meticulous quality and perfect nature of these objects tells you a lot about the Rockefellers,’ says Johnson. ‘They appreciated the effort and work and skill that it took to ensure the hoopoes were as close to life as possible. They believed that doing something as well as you can is an obligation, and the painstaking qualities evident in these Meissen birds reflect that.’

These porcelain models were displayed in the dining room of David and Peggy Rockefeller’s home on 65th Street in New York, a space decorated in original wallpaper from the 18th century. ‘They were on a small table underneath a wonderful painting,’ Johnson explains. ‘When you had dinner or lunch in this room with Mr Rockefeller, all of your senses were filled with the beautiful colours and the exquisite craftsmanship surrounding you.

Quelle: Christie’s

Artenportrait des Wiedehopf:

Von I, Luc Viatour, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4544760

Hoopoe picture by Luc Viatour / https://Lucnix.be

Im 18. Jahrhundert war der Wiedehopf in unseren Regionen noch weit verbreitet.
Heute stellt sich die Lage leider anders dar.

Der Wiedehopf ist in Bayern vom Aussterben bedroht sind und somit auf der Roten Liste (Kat. I) geführt. Nach dramatischen Bestandsrückgängen in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts in ganz Deutschland, scheint sich die Situation für den Wiedehopf in einzelnen Regionen der östlichen Bundesländer wieder zu verbessern.

Obwohl vermutlich nur noch knapp ein Dutzend Brutpaare in Bayern zu Hause sind, kann man Wiedehopfe regelmäßig auf dem Frühjahrszug beobachten, was vermutlich Durchzügler gen Nordosten sind. Zum Teil verweilen diese Tiere einzeln oder paarweise längere Zeit in Bayern und so ist ein gewisses Besiedlungspotential für neue Brutpaare durchaus vorhanden.

Bevor diese Art völlig verschwindet, möchten wir mit Sofortmaßnahmen das Nistplatzangebot dort verbessern, wo in den letzten Jahren Wiedehopfe noch brüteten bzw. anwesende Paare auf Brutversuche schließen lassen.

Sie können das Projekt des LBV bei Interesse unterstützen:
https://www.lbv.de/naturschutz/arten-schuetzen/voegel/wiedehopf/schutzprojekt/

 

Siegburg saltglazed stoneware stein Code of Arms dated 1576

Siegburger Wappenkrug 1576 datiert

Der Werkstatt von Anno Knütgen zugeschrieben

Die Familie Knütgen ist die größte und bedeutendste Töpferfamilie Siegburgs.
In den Zunftlisten sind allein für die Jahre 1564 und 1572 sechs Werkstätten belegt,
die einem Knütgen zuzuordnen ist.
Töpfereiprodukte aus den Werkstätten der Familie Knütgen finden sich in Kunstmuseen auf der ganzen Welt. Das Deutsche Keramikmuseum zeigt als Hauptwerk der rheinischen Töpferkunst eine reich verzierte Gurde von Anno Knütgen um 1570. Eine Sammlung bedeutender Stücke sind ebenfalls im Museum für Angewandte Kunst Köln ausgestellt. Besonders aus der Werkstatt des Anno Knütgen, die zwischen 1560 und 1570 ihren wirtschaftlichen Höhepunkt hatte, stammen künstlerisch hochstehende Gefäße.
(Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Knütgen_(Töpferfamilie)#Anno_Knütgen)

Siegburg Salzglasiertes Steinzeug Wappenkrug 1576 datiert

Der aufgelegte Engel trägt ein Wappenschild – dies ist dem Siegburger Stadtwappen entlehnt und kennzeichnend für die Arbeiten von Anno Knütgen (Falke, Rheinsiches Steinzeug, 1908, S. 93)

Vergleichsstücke in der Literatur:

Das rheinische Steinzeug 

Otto von Falke 1862-1942

S. 93 (Klick auf das Bild für eine größere Darstellung) das copyright liegt bei Internet Archive

Vielen Dank an das Internet Archive für die Möglichkeit dieses wertvolle Fachbuch online für die Recherche auch folgender Generationen zur Verfügung zu stellen. Wir unterstützen das Projekt mit Spenden!

Über das Projekt:
The Internet Archive, a non-profit organization, is building a digital library of Internet sites and other cultural artifacts in digital form. Like a paper library, we provide free access to researchers, historians, scholars, the print disabled, and the general public.
Our mission is to provide Universal Access to All Knowledge.

Frühe Steinzeug Krüge Sammlung Les Paul – Beatrix Adler

(Klick auf das Bild für eine größere Darstellung)

Early Stoneware Steins from Les Paul Collection

Frühe Steinzeug Krüge Sammlung Les Paul Krüger Druck und Verlag

Crailsheimer Fayencekrug um 1770 grüne Muffelfarben

Crailsheim Fayence | Grün Muffelfarben

Seltener und musealer Crailsheimer Fayencekrug um 1770
in grünen Muffelfarben und heimischem Blumendekor

Die Besonderheit dieses Kruges ist die Bemalung in zweierlei Kupfergrün mit
dunkelbraunen Konturen. Nach Auffassung von Hermann Gretsch
(S. 83ff. – Die Fayencefabrik in Crailsheim,
Stuttgart 1928)
ist eben dies auf den Einfluß von Meißen zurückzuführen, den Blumendekor
in grüner Muffelmalerei anzufertigen.
Es kann davon ausgegangen werden, daß zwischen Crailsheim und Meißen
Zusammenhänge bestanden haben.

Crailsheimer Fayencekrug um 1770 grüne Muffelmalerei

Crailsheimer Fayencekrug um 1770 grüne Muffelmalerei

Vergleichsstücke aus dem Katalog Fayence und Steinzeug aus 4 Jahrhunderten 2009:

Ähnliche Stücke in grüner Muffelmalerei befinden sich in der Sammlung Heiland,
(Suppenterrine nach Straßburger Vorbild) dem Schlossmuseum in Stuttgart
(Untersatz zu einer Suppenterrine) sowie der Sammlung Igo Levi (Walzenkrug).
Quelle: Hermann Gretsch – Die Fayencefabrik in Crailsheim, Stuttgart 1928 S. 83ff.

Literatur:

Crailsheimer Walzenkrug in bunter Muffelmalerei um 1760/1765
Periode Johann Georg Weiß sen.

Der-schöne-Schein-Dr.-Brattig-S.-267

Der-schöne-Schein-Dr.-Brattig-S.-267

Der Schöne Schein Deutsche Fayence Kunst Patricia Brattig

Der Schöne Schein Deutsche Fayence Kunst Patricia Brattig

Detail Datierung Friedberger Fayence Walzenkrug 1756

Friedberger Walzenkrug 1756 datiert

Ein museales Stück aus der Friedberger Manufaktur

Manufakturmarke Friedberg CB unter Kurhutmit früher Datierung
2
Jahre nach Gründung im Jahr 1754.

Darstellung eines galanten Rokoko Paares
gemeinsam „gärtnernd“ im Orangenhain in
polychromen Scharffeuerfarben.
Die Edeldame begießt ein Orangenbäumchen
mit dem Namen Johannes auf dem Blumentopf.
Die Gießkanne trägt die Datierung 1756.
Der Galan pflückt derselben eine Frucht.
Spruchband „Geliebte nehm sie dies von meinen
treuen Händen und glaub Sie ganz gewiß nichts soll
mein Lieb enden“


Detail Datierung 1756 Friedberger Fayencekrug

Ein Vergleichssstück in
Blaumalerei befindet sich
in London im
Victoria + Albert Museum

Tankard Friedberg 18. JH copyright Victoria Albert Museum

Mit dem link kommen Sie direkt
zum Objekt und der Beschreibung.
Bildrechte Victoria + Albert Museum

 

250-Jahre-Friedberger-Fayencen-Museum-Wittelsbacher-Schloss-S.-11

250-Jahre-Friedberger-Fayencen-Museum-Wittelsbacher-Schloss-S.-11

 

Das in der Literatur aufgeführte
früheste datierte Stück der
Friedberger Manufaktur aus dem
Jahr 1755 befindet sich in der
Sammlung des
Maximilian Museum
in Augsburg

 

 

 

 

 

 

Literatur:

250-Jahre-Friedberger-Fayencen-Museum-Wittelsbacher-Schloss-S.-18

250-Jahre-Friedberger-Fayencen-Museum-Wittelsbacher-Schloss-S.-18

Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg 200 Jahre Friedberger Fayence

200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg

Detail Crailsheimer Küfer Zunft Fayence Krug 18.Jh

Fayence Zunftkrug der Küfer um 1780

Crailsheimer Faßmacherkrug um 1780, der „Gelben Familie“
in Scharffeuermalerei, H. 23 cm

Ein seltener Zunftkrug (verbreitet sind eher die Müller, Bäcker und Bierbrauer) aus der Crailsheimer Manufaktur mit besonders schöner Ausgestaltung aller Zunft Werkzeuge
im
Zunftwappen:

  • Böttcherzirkel
  • Schägel
  • Triebel
  • Bindermesser
  • Bandhaken

Crailsheimer Zunftkrug der Küfer um 1780

Die Zunft der Küfer trägt viele Namen – je nach Region: (Quelle Wikipedia)

  • Fassbinder (dazu: Binder, Bindter, Pinter), Fassler, Fässler, Fassmacher
  • Böttcher, Böttiger (von Bottich)
  • Böttner, Büttner (von Bütte, Franken)
  • Schäffler, Scheffler (von Schaff, Bayern und Pfalz)
  • Küfner, Küffner
  • Kübler (von Kübel)
  • Kuper, Küper[1] (Niederdeutsch)
  • Schedler (alemannisch zum Hohlmaß Schedel)
  • Simmermacher (zum Hohlmaß Simmer)
  • Tonnenmacher

Alle diese Namen sind auch Hohlmaße und Maßeinheiten

Vergleichsstücke aus der Durlacher Fayencemanufaktur:

Vergleichsstück in der Literatur
Nürnberger Zunftkrug 1763 datiert:

S.-Glaser-Nürnberger-Fayencen-Germanisches-Nationalmuseum-S.-71

Silvia Glaser Nürnberger Fayencen Germanisches Nationalmuseum S. 71

Nürnberger Fayencen : Geschichte und Erzeugnisse einer Manufaktur in der Reichsstadt: Bestandskatalog des Germanischen Nationalmuseums

Nürnberger Fayencen : Geschichte und Erzeugnisse einer Manufaktur in der Reichsstadt: Bestandskatalog des Germanischen Nationalmuseums

Museum:
Küfermuseum Zell-Weierbach

Das Markgräfler Küfermuseum in Tannenkirch

Videobericht über das Handwerk der Faßmacher:

Der Fassmacher von Eußenheim

Der Letzte seines Standes Der Faßmacher Karl Aßmann

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=KxBDAZDukIc