Detail Siegburger Schnelle 1765 datiert

Siegburger Schnelle 1565 datiert

Museale und frühe Siegburger Schnelle 1565 datiert

Siegburg salt glazed stoneware Schnelle dated 1565

Frühe Siegburger Schnelle 1565 datiert, Zinndeckel mit Augsburger Marke, H. 21 cm

Schon im Mittelalter war Siegburg ein Töpferort mit der wohl größten Bedeutung im Rheinland und den übrigen bekannten deutschen Zentren. Basis für diese Stellung sind die Tonlager, die eine feinkörnige und weiß brennende Tonmasse ermöglichen.

Vom frühen 16. Jh. an entstehen die ersten figürlichen Gefäße (Männer und Frauen) in Form von Sturzbechern. Aber erst Mitte des 16. Jh. , als viele Kölner Töpfer nach Siegburg kamen, datiert das feinste Siegburger Steinzeug für das die Staht weit über die Grenzen bis nach England und Skandinavien berühmt wurde. Schlanke, hohe konische Gefäße die sogenannten „Schnellen“ wurden mit aufgelegtem Schmuckdekor figürlicher Szenen ausgearbeitet. Die Themen sind der Mythologie und der Bibel entlehnt.

Quelle: S. 18ff Kapitel Siegburg in „Steinzeug und Zinn“ Annaliese Ohm, Margit Bauer
Museum für Kunsthandwerk Frankfurt, 1977

Zinndeckel mit Augsburger Marke

Augsburger Zinnmarke 16. JH

Vergleichsstück im Museum und Literatur:

Museum für Kunsthandwerk Frankfurt

Siegburger Schnelle um 1566 Steinzeug und Zinn Ohm Bauer Museum für Kunsthandwerk Frankfurt Abb 35

Siegburger Schnelle um 1566 Steinzeug und Zinn Ohm Bauer Museum für Kunsthandwerk Frankfurt Abb 35

Steinzeug und Zinn Ohm Bauer Museum für Kunsthandwerk Frankfurt 1977

Steinzeug und Zinn Ohm Bauer Museum für Kunsthandwerk Frankfurt 1977

Sammlung Carl und Petra Amendt ausgestellt Krefelder Kunstmuseum

Amendt Krefelder Kunstmuseum die Kunst des Deutschen Steinzeugs Abb. 70

Smmlung Carl und Petra Amendt Krefelder Kunstmuseum die Kunst des Deutschen Steinzeugs: Schnelle Siegburg um 1571 Abb. 70 S. 95

die-kunst-des-deutschen-steinzeugs-karl-und-peter-amendt-ingeborg-unger

Die Kunst des Deutschen Steinzeugs-Collection Karl und Petra Amendt und der Krefelder Kunstmuseen, Ingeborg Unger Krefeld 2013

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