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118th century Gmunden Faience Wedding Jug dated 1764 Detail

Gmundener Hochzeitskanne 1764 datiert

Ein Highlight aus unserem aktuellen Katalog :

English synopsis:
Baroque Gmundener wedding jug dated 1764.
Very rare form of a jug painted with bright highfired colours.
The subject of the painting is a shepherd couple on a boat trip on Lake Traunsee. The painting is attributed to Gottfried Sauber the Elder,
H. 27 cm

Barocke Gmundener Hochzeitskanne 1764 datiert.
Sehr seltene Form einer Kanne, die mit bunten Scharffeuerfarben bemalt ist.

Sujet der Malerei ist ein Schäferpaar bei einer Bootsfahrt auf dem Traunsee.
Die Bemalung wird Gottfried Sauber dem Älteren zugeschrieben,

H. 27 cm

Gmundener Fayence Hochzeitskanne 1764 datiert, H. 27 cm
Gmundener Fayence Hochzeitskanne 1764 datiert

Early faiences from Gmunden dating from the 18th century have their very own characteristics and are therefore very popular collector’s items.

Frühe Fayencen aus Gmunden aus dem 18. Jahrhundert haben
ihre ganz eigene Charakteristik und sind deshalb als Sammlerobjekte sehr beliebt.
Katharina Marchgraber beschreibt dies eindrucksvoll in ihrer
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008.

Das PDF der Diplomarbeit in einem unserer Beiträge aus dem Jahr 2018
http://www.fayence-steinzeug-vogt.de/fayence-aus-gmunden-um-1800/

Gmunden Hochzeitskanne 1764 datiert Fayence

Die Bemalung wird Gottfried Sauber dem Älteren zugeschrieben


Around 1770 the Gmundner Hafner used all the four highfired colours.
The colour blue no longer is as dominant as in earlier timers and the colour green does not yet have the leading part as in later objects. However, nothing changes regarding forms and the style of painting.

In der Zeit um 1770 verwendeten die Gmundner Hafner die vier Scharffeuerfarben gleichberechtigt nebeneinander.
Die Farbe Blau schlägt nicht mehr und die Farbe Grün noch nicht durch. An dem Formenkanon und der Bemalung ändert sich jedoch nichts.

Quelle: Frühe Gmundner Fayence bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts“ Verfasserin Katharina Marchgraber Wien 2008

Museum Reference Object – Vergleichsstück im Museum:

http://www.landesmuseum.at/de/sammlungen/gruppe-kunst-und-kultur/kunstgewerbe.html

Abbildungsverzeichnis Abb 6 Krug Gmunden oö. Landesmuseum
Abbildungsverzeichnis Keramik Gmunden oö. Landesmuseum

Quelle: DIE KERAMIK GMUNDENS IN DER KUNSTHISTORISCHEN ABTEILUNG DES OBERÖSTERREICHISCHEN LANDESMUSEUMS Von Brigitte Heinzl

© Oberösterreichischer Musealverein – Gesellschaft für Landeskunde

Literatur:

F-H-König+Alt-Gmundner-Fayencen-Eine-Handwerkskunst-aus-dem-Salzkammergut-17-19-Jhd 1964

König, F. H.

Alt-Gmundner Fayencen.
Eine Handwerkskunst aus dem Salzkammergut (17.-19.Jhd.).

Linz, Verlag J. Wimmer

Erschienen: 1964.

Gmundner Fayence Jagdmotiv 18. JH

Fayence aus Gmunden um 1800

Gmundner Fayence Krüge aus unserem aktuellen Jahreskatalog 2018

Frühe Fayencen aus Gmunden aus dem 18. Jahrhundert haben ihre ganz
eigene Charakteristik und sind deshalb als Sammlerobjekte sehr beliebt.
Katharina Marchgraber beschreibt dies eindrucksvoll in
ihrer
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008.

Zur Farbgebung:
„In den dreißiger Jahren des 18. Jahrhunderts begannen sich die Motive auf Gmundner Fayencen mehr und mehr an der Heimat zu orientieren.
Man bemerkt wachsendes Selbstbewusstsein und den Willen nach einem eigenständigen Erscheinungsbild, besonders im Bezug auf die Darstellungen.
Trotzdem zeigt sich das vornehme holländische Blau noch bis ins letzte Viertel des
Jahrhunderts, obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits seine größte internationale
Bedeutung verloren war. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde nach einem
langen Entwicklungsprozess jene Eigenständigkeit erreicht, mit der sich die
allgemeine Vorstellung von der Gmundner Fayence verbindet. Gleichzeitig treten alle
vier Scharffeuerfarben nebeneinander auf, wobei die Rolle der vorherrschenden
blauen Farbe jetzt das Grün übernimmt“

Zur Formgebung:
„Krüge sind meist in der Form des Birnkruges – mit oder ohne Zinnmontierung –
geformt und mit Bordüren oder Horizontalstreifen am Mund- und über dem
Bodenrand versehen, sodass dazwischen ein breites Bildfeld für die Bemalung blieb.
Die Krugform erlebt nach 1800 eine Schwerpunktverlagerung zum zylindrischen
Walzenkrug, der auch eine gefälligere Trinkform darstellt.
Die Henkel der meisten Krüge und anderer Gefäße sind an ihrem unteren und oft auch oberen Ansatz zu einem Voluten- oder Schneckenende geformt.“

Zitate aus der Diplomarbeit von Katharina Marchgraber ab S. 20 ff

Quelle Literatur:

Frühe Gmundner Fayence
bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts“
Verfasserin
Katharina Marchgraber
Wien 2008

Link zur Diplomarbeit:
http://othes.univie.ac.at/1098/1/2008-09-15_0002754.pdf

Download als PDF
fruehe-gmundner-fayence-katharina-marchgraber-2008

 

Dippoldiswalde-Annaberg-Baker Guild Stoneware Stein ca. 1700 H. 21 cm

Zunft Krüge aus Fayence und Steinzeug

Schwerpunkt in unserer diesjährigen Ausstellung:
Fayence und Steinzeug mit Zunft Motiven der
Bierbrauer, Bäcker, Metzger, Müller und Küfer
aus verschiedenen Manufakturen

English summary: Focus in this year’s exhibition: Baroque 18thcentury  faience and stoneware steins with guild signs of the brewers guild, bakers guild, butchers guild, millers guild and coopers guild from various manufactures in Germany and Austria.