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Dippoldiswalder Steinzeug - Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung Anne Barth 2018

Fachliteratur | Dippoldiswalde

Neuerscheinung: »Dippoldiswalder Steinzeug – Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung«

Anne Barth

Anne Barth Dippoldiswalder Steinzeug - Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung 2018

Anne Barth zeigt ihr neues Buch über die Geschichte der Dippoldiswalder Töpfer. Das war ein bedeutender Handwerkszweig in der Stadt, der weit über Dippoldiswalde hinaus seine Produkte verkauft hat. Darunter waren ganz besondere Stücke. Anne Barth zeigt ihr neues Buch über die Geschichte der Dippoldiswalder Töpfer. Das war ein bedeutender Handwerkszweig in der Stadt, der weit über Dippoldiswalde hinaus seine Produkte verkauft hat. Darunter waren ganz besondere Stücke. © Egbert Kamprath

Quelle: https://www.sz-online.de/nachrichten/luxuswaren-von-dippser-toepfern-3972014.html

Die Forschungsarbeit beleuchtet unbekanntes Kapitel der
Geschichte Dippoldiswaldes.

Lange Zeit war nicht bekannt, dass bereits im 16./17. Jahrhundert in der osterzgebirgischen Stadt Dippoldiswalde aufwändig dekorierte Steinzeuggefäße hergestellt wurden.

In den Jahren 1991 bis 1993 wurden bei Notbergungen in Dippoldiswalde über 100 Kisten Keramik zusammengetragen, die lange unbeobachtet auf dem Dachboden des dortigen Stadtmuseums lagerten.

Die Archäologin Anne Barth erfasste und untersuchte diese Objekte systematisch und fand Erstaunliches heraus: Im 16. und 17. Jahrhundert war die Stadt ein florierendes Töpfereizentrum, in dem hochwertiges und begehrtes Steinzeug produziert wurde.
Noch heute zeugen die aufwändig gearbeiteten Dippoldiswalder Steinzeugkrüge, die sich in Sammlungen auf der ganzen Welt finden, von deren Qualität und Beliebtheit.

Die Autorin studierte in Bamberg die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit.
Von 2012 bis 2017 war sie Projektmitarbeiterin des ArchaeMontan-Projektes, das sich der Forschung zum mittelalterlichen Bergbau in Sachsen und Böhmen widmet und in dessen neuer Publikationsreihe diese reichbebilderte Arbeit erschienen ist.

Der neue Band ist in der Reihe der Veröffentlichungen des LfA erschienen.
(© Landesamt für Archäologie)

Blick ins Buch auf Academia

Das Buch kostet im Handel 39,00 € – link zum Buch

Anne Barth, Dippoldiswalder Steinzeug. Ein Töpferhandwerk und seine kulturhistorische Bedeutung. ArchaeoMontan Band 2
Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie Sachsen, Band 65.
320 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 21,5 x 30 cm, broschiert (Dresden 2018)
ISBN 978-3-943770-34-6

Creussen Kurfürsten Humpen Detail

Creussener Kurfürstenkrug 1677 datiert

Museales und seltenes Objekt aus der Manufaktur in Creußen
aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunder mit der Datierung 1677
sowie der Abbildung des römischen Kaisers nebst Kurfürsten
teilweise im Halbrelief mit
Emailbemalung:

Spruchband:
„Trinck mich auß vnd schenck mich ein, daß Du erfrischt daß Hertze Dein,
trinck vnd iß, Gott vnd  deineß Nächsten nicht vergieß“

(Klick auf das Bild für eine größere Darstellung)

Creussen Kurfürsten Humpen Detail Köln und Trier Creussen Kurfürsten Humpen Detail römischer Kaiser Creussen Kurfürsten Humpen Heidelberg Brandenburg

Ein Kurfürst (lateinisch princeps elector imperii oder elector) war einer der ursprünglich sieben, später neun und zuletzt zehn ranghöchsten Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, denen seit dem 13. Jahrhundert das alleinige Recht zur Wahl des römisch-deutschen Königs zustand. Mit diesem Königstitel war traditionell der Anspruch auf die Krönung zum römisch-deutschen Kaiser durch den Papst verbunden.

Zusammensetzung des Kurfürstenkollegiums

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gehörten dem Kurfürstenkollegium sieben, später neun Reichsfürsten an. Jedem Kurfürsten war eines der Reichserzämter zugeordnet. Zum ursprünglichen Kollegium gehörten:

drei geistliche Fürstbischöfe,

sowie vier weltliche Fürsten,

Im 17. Jahrhundert erlangten zwei weitere Reichsfürsten die Kurwürde:

Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kurf%C3%BCrst

Abbildung des Kurfürstenkruges in der Literatur:

Creussener Steinzeug Joachim Kröll  Abb 45 S. 92

Creussner Steinzeug Joachim Kröll

Steinzeug in Creussen Sammlung Burkhard im Anhang A3 S.162 ff

Seinzeug in Creußen - Die Sammlung Burkardt Autor: Werner Endres Deutscher Kunstverlag 2009