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Alte Bierkrüge Übersichtskatalog mit Bierkrügen Vogt Battenberg Verlag

Fachbuch | Alte Bierkrüge

Alte Bierkrüge

Sammlerträume
Übersichtskatalog mit Bierkrügen aus fünf Jahrhunderten

Johannes Vogt (Autor), Peter Vogt (Autor)

Battenberg Gietl Verlag 2007

ISBN 978-3-86646-021-8
1. Auflage 2007
© 2007 Battenberg Verlag in der
H. Gietl Verlag & Publikationsservice GmbH •
Regenstauf

 

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Alte Bierkrüge: Sammlerträume Battenberg J.Vogt

Bierkrüge und Humpen aus fünf Jahrhunderten mit geschichtlichem Abriss, Überblick über Materialien und Besonderheiten, aktuelle Marktpreise und professionelle Bewertungen vom Fachmann.

Ob mit Bildnissen von Märchenkönigen, berühmten Männern und Frauen, Szenen aus dem Volksleben oder von idyllischen Landschaften, Bierkrüge sind seit jeher beliebte Souvenirs.
Ob aus Stein oder aus Glas, mit Zinndeckel oder ohne, es gibt sie in allen erdenklichen Variationen. Das rührt auch daher, dass dem Trinken und Zutrinken in der Gesellschaft seit jeher große Bedeutung beigemessen wird.

Im vorliegenden Werk stellen die Autoren die verschiedensten Krüge und Humpen aus fünf Jahrhunderten vor.

Dabei geben sie grundlegende Informationen zum Sammelgebiet an sich, zu den Materialien, aus denen die wertvollen Objekte gefertigt sind und einen reich illustrierten geschichtlichen Abriss, von der Renaissance zum Biedermeier, vom Historismus bis hin zum Jugendstil.

Sie widmen sich unter anderem den Besonderheiten von Reservistenkrügen, Studenten- und Zunftkrügen, Figurenkrügen und Brauereikrügen.
Im historisch gegliederten Katalogteil kommen vor allem auch Sammler auf ihre Kosten. Reich bebildert werden die einzelnen Krüge und Humpen beschrieben und mit aktuellen Marktpreisen bewertet.

Außerdem geben die Autoren Hilfen zur Beurteilung der Echtheit, der Sammelwürdigkeit und Tipps zum Aufbau einer Sammlung. Für kulturgeschichtlich Interessierte birgt das Werk viel Spannendes, sind die Bierkrüge mit ihren Abbildungen, kunstvollen Deckelfiguren und Reliefs doch auch Zeugnis der Lebensgewohnheiten vergangener Zeiten.

Johannes Vogt, geboren 1959, machte sich nach Abschluss seines Betriebswirtschaftsstudiums als Antiquitätenhändler im München selbstständig. Er hat bereits zahlreiche Titel zum Thema Alte Bierkrüge veröffentlicht. Im Jahre 1994 gründete Johannes Vogt ein auf historische Trinkgefäße spezialisiertes Auktionshaus und hat seitdem bereits über 10.000 Krüge versteigert.

Peter Vogt, geboren 1962, arbeitete zunächst bei Sotheby’s in München, New York und London. 1987 eröffnete er im Münchner Rathaus ein Antiquitätengeschäft mit Fayence- und Steinzeugkrügen. Seit 1990 gibt Peter Vogt einen jährlichen Verkaufskatalog mit dem Titel Fayence und Steinzeug aus vier Jahrhunderten heraus.

Kölner Bartmannskrug um 1560

Ein Highlight aus dem neuen Katalog:
Kölner Bartmannskrug um 1560

Bartmaske am Hals. Auf der Wandungsmitte Fries mit Rankenwerk und Grotesken.
Oben und unten Rundmedaillons mit Profilköpfen zwischen Palmetten.
Hellbraunes salzglasiertes Steinzeug.

Kölner Bartmannskrug um 1560, der mit Reliefauflagen verziert ist, H. 19 cm

Kölner Bartmannskrug um 1560, der mit Reliefauflagen verziert ist, H. 19 cm

Literatur:

Steinzeug. Kunstgewerbemuseum der Stadt Köln
Autor:
Gisela Reineking von Bock
Köln 1986

Gisela Reineking von Bock: Steinzeug. Kunstgewerbemuseum der Stadt Köln. Köln 1986.

Vergleichbare Stücke:

Museum für angewandte Kunst Köln

Rheinisches Steinzeug

Steinzeug ist eine Keramik, die im späten Mittelalter entwickelt wurde und die härter, stoßunempfindlicher und daher begehrter war als andere Keramiken, die man kannte. Es konnte nur an wenigen Orten hergestellt werden, wo es den dafür notwenigen Ton gab: im Rheinland in der Nähe von Köln-Frechen, Siegburg und Raeren bei Aachen. Dies Orte entwickelten sich zu produktionsreichen Zentren. Die Blütezeit des Steinzeugs fällt dort in das 16. Jahrhundert. Es wurde von allen Ständen, selbst an Fürstenhöfen hoch geschätzt und in viele Länder bis nach Japan und Korea gehandelt. Mit den ersten Schiffen des Columbus gelangte es nach Amerika.

Schon im Mittelalter wurden Gefäße aus dem Rheinland (Brühler und Siegburger Ware) bis nach Skandinavien, Russland, Holland und England exportiert.

 

 

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Creußener Steinzeug|Nationalmuseum

Creussen Nationalmuseum

Kunstwerk des Monats März 2015

Bayerisches Nationalmuseum

Creussener Steinzeug

Für Steinzeugliebhaber hat die kleine oberfränkische Stadt Creussen bei Bayreuth einen klingenden Namen. Sie ist bekannt für ihre prächtig gestalteten Steinzeuggefäße, die von Fürsten wie Geistlichen hoch geschätzt wurden. Die dunkelbraunen Gefäße sind mit feinen Reliefauflagen verziert, betont durch leuchtend bunten Emailfarben.

Gezeigt wird eine repräsentative Auswahl aus eigenem Bestand, darunter eine 1644 datierte Schraubflasche, die den Töpfer Adam Scharf bei der Arbeit zeigt.

 Ausgestellt in Saal 130

Wetterauer Birnkrug 1724 datiert

Wetterauer Birnkrug 1724 datiert

Ein Highlight aus unserer diesjährigen Verkaufsausstellung:

Wetterauer Birnkrug 1724 datiert, mit Ritzdekor
und zweifarbiger Bemalung

Wetterauer Birnkrug 1724 datiert salt glazed stoneware jug

Wetterauer Birnkrug 1724 datiert, mit Ritzdekor und zweifarbiger Bemalung, H. 26,5 cm

Vergleichbare Stücke:

Museum Europäischer Kulturen – ehemals Museum für Deutsche Volkskunst Berlin

Literatur:
S. 54

Humpen und Krüge Trinkgefäße 16. - 20. Jahrhundert Autor Renate Scholz

Humpen und Krüge – Trinkgefäße 16. – 20. Jahrhundert
Autor:  Renate Scholz

München, Keysersche Verlagsbuchhandlung, 1978

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Creußener Allianzwappenkrug 1676 datiert

Ein Highlight aus unserer diesjährigen Verkaufsausstellung:

Creußener Allianzwappenkrug datiert 1676

Creußener Allianzwappenkrug datiert 1676

Literatur:

Steinzeug in Creußen
Die Sammlung Burkhardt

Seinzeug in Creußen - Die Sammlung Burkardt Autor: Werner Endres Deutscher Kunstverlag 2009

Werner Endres (Autor)
Deutscher Kunstverlag 2009

Museum:

Krügemuseum der Stadt Creußen

Krügemuseum der Stadt Creußen

Das Krügemuseum liegt im mittel- alterlich geprägten Stadtkern von Creußen. Es ist direkt an der Stadt- mauer im ehemaligen Scharfrichter- haus und im nördlichen Stadttor unter- gebracht und beherbergt einen be- sonderen Schatz: das weltberühmte Creußener Steinzeug.

Creußener Steinzeugkeramik  war weithin beliebt. Es gehörte zum „Guten Ton“ bei Adel und  Patriziat, sich reich verzierte Trinkkrüge mit dem eigenen Wappen oder dem Namen anfertigen zu lassen. Die hohe Wertschätzung durch die ehe- maligen Benutzer und durch ihre Erben hat für den Erhalt der Gefäße gesorgt.

Hier am Ort der Herstellung des Creußener  Steinzeugs, das in seiner Art und Qualität einmalig war,  kann man den größten Überblick über die Produktion ( 17. und 18. Jahrhundert) der Creußener  Meister finden.

 

 

 

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Dippoldiswalde-Annaberg-Jagdhumpen um 1685

Annaberger Jagdhumpen um 1658

Dippoldiswalde-Annaberg-Jagdhumpen um 1685

Annaberg Dippoldiswalde Jagdhumpen um 1685, Pirnaer Zinndeckel von Christoph Felber, H. 17 cm
Provenienz: Sammlung Hans Cohn, Los Angeles, USA

Provenienz:
Sammlung Cohn, Los Angeles

Literatur:

Weitere Stücke der Sammlung Hans Cohn:
Bosch, Helmut: Deutsche Fayencekrüge des 17. und 18. Jahrhunderts.
Sammlungen Hans Cohn, Los Angeles / Siegfried Kramarsky, New York.
Mainz, von Zabern, 1983.

Bosch, Helmut: Deutsche Fayencekrüge des 17. und 18. Jahrhunderts. Sammlungen Hans Cohn, Los Angeles. Siegfried Kramarsky, New York. Mainz: Von Zabern 1983.

 

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