Archiv der Kategorie: Interiors

Meissen Prozellan Sammlung Schloss Lustheim

Meißener Porzellan Sammlung Schloss Lustheim

Dr. Ernst Schneider (1900–1977) Stifter der Meißen Sammlung in Schloss Lustheim

Die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider ist die nach der Porzellansammlung in Dresden weltweit größte Kollektion Meißener Porzellans des 18. Jahrhunderts. Seit 1968 befindet sich die Sammlung im Besitz des Bayerischen Nationalmuseums, das für die wertvolle Schenkung ein erstes Zweigmuseum in Schloss Lustheim in der Schleißheimer Schlossanlage einrichtete.

Schneeball Vasensatz mit Vögeln, Modell wohl von Johann Joachim Kaendler, Meißen, 1741

Vergleichsstück im Grassi Museum Leipzig – Objekte im Museum Digital

Diese Soupière mit Unterteller stammt aus dem berühmten Schneeballservice, das 1739 von Johann Joachim Kaendler (1706-1775) entworfen wurde. Seit 1731 war er als Modelleur in der Meissener Manufaktur tätig. Die Bezeichnung des Services rührt daher, dass unzählige plastische Schneeballblüten, -blätter und -zweige die unterschiedlichsten Geschirrteile bedecken.

Provenance/Rights: GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / ‍‍‍‍‍‍‍Esther Hoyer

Die Präsentation der über 2000 erlesenen Porzellane im Ambiente des kurfürstlichen Lustschlosses stellt ein barockes Ensemble von besonderem Reiz dar. So wurde in Lustheim der Traum vom „Porzellan-Schloss“ Wirklichkeit, der für August den Starken, den Gründer der Meißener Manufaktur, nicht in Erfüllung ging.

Meißen Porzellan Teller mit Fabeltieren dekoriert ca. 1740 (Schloss Lustheim)

Die Sammlung bietet einen umfassenden Überblick über die Produktion der Meißener Porzellanmanufaktur von ihrer Gründung im Jahr 1710 bis in die Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756-1763).

Sammlung Schneider Schloss Lustheim Böttgersteinzeug und Böttgerporzellan

Der Bogen spannt sich dabei von Geschirren und Figuren der Böttgerzeit, über die berühmten Chinoiserien des Porzellanmalers Johann Gregorius Höroldt, die von August dem Starken besonders geschätzten „indianischen“ Dekore bis hin zu den plastischen Meisterleistungen des Modelleurs Johann Joachim Kaendler wie sie die lebendig modellierten Tierfiguren bezeugen.

Schneeball Vase Modell wohl von Johann Joachim Kaendler, Meißen, 1741
Schneeball Vase Modell wohl von Johann Joachim Kaendler, Meißen, 1741

Einen besonderen Höhepunkt stellen die zahlreichen Porzellane aus dem Wappenservice des Grafen Sulkowski und dem legendären Schwanenservice des Grafen Heinrich von Brühl dar, die eine Vorstellung vom Glanz barocker Festtafeln geben. (Quelle: Schloss Lustheim)

Literatur

150 herausragenden Porzellane der Sammlung in exzellenten Farbabbildungen mit zahlreichen Details sowie fundierten Erläuterungen ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung vorgestellt. Der Bogen spannt sich dabei von Geschirren und Figuren der Böttgerzeit über die berühmten Dekore des Porzellanmalers Johann Gregorius Höroldt bis hin zu den plastischen Meisterleistungen Johann Joachim Kaendlers. Einführende Kapitel zu Baugeschichte und Ausstattung von Schloß Lustheim sowie zur Person des Stifters ergänzen das Bild dieser einzigartigen Sammlung. (Quelle Beck Verlag)

Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. München Meißener Porzellan des 18. Jahrhunderts. Die Stiftung Ernst Schneider in Schloß Lustheim. Hrsg. von Renate Eikelmann. München 2004

Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. München Meißener Porzellan des 18. Jahrhunderts. Die Stiftung Ernst Schneider in Schloß Lustheim. Hrsg. von Renate Eikelmann. München 2004

Merkelbach-Jugendstil-Keramik-Behrens-Wynand-Riemerschmid

Jugendstil Keramik aus dem Westerwald

Höhr-Grenzhausen, Westerwald.

Reinhold Merkelbach, Höhr-Grenzhausen, Westerwald.
(1845 – 2007). Eines der wichtigsten Unternehmen zur Herstellung von künstlerischem Westerwälder-Steinzeug. Bekannte Entwerfer waren:
Albin Müller, Richard Riemerschmid und Paul Wynand.  

Paul Wynand (1879-1956)

Wynand entwickelte bei Reinhold Merkelbach Dekortechniken, die an historische Vorlagen aus Renaissance und Barock sowie an Riemerschmids Lösungen anknüpften und zu einer unverwechselbaren künstlerischen Formensprache führten.

Keramik Museum Westerwald

Sammlung und Schenkung Helga und Sigurd Schimpf

Keramikmuseum Westerwald
Sammlung und Schenkung Helga und Sigurd Schimpf

Literatur

Westerwälder Steinzeug, Jugendstil und Werkbund
Dokumentation der Sammlung Helga und Sigurd Schimpf als Katalog anlässlich der Schenkung dieser Sammlung im Jahr 2007 an das Keramikmuseum Westerwald
Sigurd Schimpf | Monika Gass (Autor)
Förderkreis KMW | Keramikmuseum Westerwald (Herausgeber)
Verlag d. Museen
1. Auflage | erschienen im September 2010
Buch | Softcover | 294 Seiten
978-3-930081-18-9 (ISBN

Eva Zeisel MoMA Foto Fred R. conrad for New York Times 1997

Eva Zeisel | Ceramic Designer

Eva Stricker-Zeisel (Entwurf und Dekor), Schramberger Majolika-Fabrik (Ausformung), Karaffe mit Tablett, 1929, © Museum Kurhaus Kleve – Sammlung Steinecke, Kleve
(Fotografie: Annegret Gossens, Kleve)

Young Eva Zeisel was driven by two desires: to make beautiful things, and to see the world. Her long and legendary career in ceramics helped her do both. Born in Budapest in 1906, she apprenticed to a guild of potters as a teenager, then worked in Germany and later Russia (where she was imprisoned by Stalin for 16 months) and Vienna. Landing in New York in 1938 with her husband Hans, Zeisel began her second design career.

A TED talk was presented at an official TED conference, and was featured by our editors on the home page.

https://www.ted.com/talks/eva_zeisel_on_the_playful_search_for_beauty

The ceramics designer Eva Zeisel looks back on a 75-year career. What keeps her work as fresh today (her latest line debuted in 2008) as in 1926? Her sense of play and beauty, and her drive for adventure. Listen for stories from a rich, colorful life.

Eva Stricker-Zeisel (Entwurf und Dekor), Schramberger Majolika-Fabrik (Ausformung), Teegeschirr (Dekor Gobelin), um 1929, © Museum Kurhaus Kleve – Sammlung Steinecke, Kleve (Fotografie: Annegret Gossens, Kleve)

Eva Zeisel: Her Life and her Designs – Michele Fricke

While design is widespread, it has never been popular: it speaks only to an elite. Correspondingly, design is not concerned with the popular idea of beauty. In fact, it looks down on popular taste.
My own definition of beauty includes popular taste… Beauty is not an elitist’s enjoyment. The sunset’s colors are for all to enjoy.”

Quote by Eva Zeisel


https://www.melaniesherman.com/eva-zeisel-her-life-and-her-designs/

Eva Zeisel was born in 1906 in Hungary and died in 2011 in the United States. She was an influential figure in 20th century design, especially in the field of ceramics. She worked for more than 75 years and was one of the most important industrial designers in the United States. She not only designed and produced tableware in ceramics, but is also known for her furniture, light fixtures, chess sets, glassware, rugs and wallpaper designs. Her life and work were shaped by her desire to connect the past with the present, never to dismiss old styles and art forms. She called herself a “Modernist with a small ‘m’”[1], because of her separation from the Modern Movement (or “Machine Age”) in interwar Europe, which rejected any kind of decoration and did not look into historic sources for inspiration. She was more inclined to the more modern Second-Generation Arts and Crafts Movement, stressed the mass production of affordable but well designed, good quality wares and innovative production methods. All of her prototypes were finished by hand
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Museum

Hetjens Keramik Museum Düsseldorf

Wechselwirkungen – Meister und Gesellen des Bauhauses zwischen Werkstatt und Industrie
17. Februar bis 30. Juni 2019

Blick in die Ausstellung – © Hetjens Museum Düsseldorf

Unweit von Weimar richtete der Bildhauer Gerhard Marcks in Dornburg a. d. Saale mit Hilfe des Thüringer Töpfermeisters Max Krehan 1920 die Keramikwerkstatt des Staatlichen Bauhauses ein. Hier entstanden ganz im Sinne von Walter Gropius Entwürfe für die Industrie in einem seriellen Gieß- und Modulverfahren. Das Keramikdesign des 20. Jahrhunderts wurde maßgeblich durch die am Bauhaus entwickelten ästhetischen wie funktionalen Gefäße geprägt.

Blick-in-die-Ausstellung Objekte von Eva Stricker-Zeisel

© Hetjens Museum Düsseldorf

Zahlreiche Keramikkünstler, wie beispielsweise Eva Stricker-Zeisel, ließen sich von Theodor Bogler, Otto Lindig oder Werner Burri inspirieren. Die gewagten Farbkombinationen der Objekte aus den 1920er Jahren wirken bis heute überaus modern und spiegeln die Aufbruchsstimmung einer ganzen Generation nach dem ersten Weltkrieg wider, als alles verloren und gerade deswegen nichts unmöglich schien.

Literature

Eva Zeisel: Compact Design Portfolio: Lucie Young; Chronicle Books

Eva Zeisel: Compact Design Portfolio
Lucie Young
Gebundene Ausgabe: 96 Seiten Verlag: Chronicle Books

Eva Zeisel. Keramik – Design
Herausgeber: Florian Hufnagl
Texte: Volker Hornbostel, Michael Popp,Josef Straßer, Volker Zelinsky
Deutsch / Englisch
München: Die Neue Sammlung, 2013
79 Seiten mit farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-9813755-4-1

Sceaux-Faience-Apothecary-Jar-Albarello-18th-century

Sceaux | Albarello 18th Century

A Pair of Sceaux Faience Drug Jars Periode J. Chapelle – End of 18th Century

Some interesting background information about the manufactury you can find at the J. Paul Getty Museum:

The ceramic manufactory at Sceaux, outside of Paris, was founded initially as a faience factory about 1735 under the patronage of Anne-Louise Bénédicte, duchesse du Maine. In 1748 the original owner, Louis-François de Bey, went into partnership with Jacques Chapelle and began manufacturing soft-past porcelain. Chapelle, who had previously worked as a modeler at the Rue de Charenton manufactory, became co-owner and director of the new enterprise.

http://www.getty.edu/art/collection/artists/1199/sceaux-manufactory-french-active-about-1748-1766/

Vases de pharmacie en faïence de Sceaux

Paire de pots d’apothicaires cylindriques décorés en petit feu d’inscriptions pharmaceutiques. Période de Jacques Chapelle (1748 – 1763) Fin du XVIIIème siècle

Example
Marque Sceaux
fleur de lys
Période
Jacques Chapelle
(1748 – 1763)

Rarement signées, ses œuvres sont très souvent marquées à la fleur de lys (armoiries de la duchesse du Maine) ou des initiales « C.S » désignant « Chapelle-Sceaux ». Sur la porcelaine, elles sont souvent en creux ou en sous glaçure et, sur faïence, elles sont peintes.
Plusieurs marques sont aujourd’hui attribuées à Jacques Chapelle :

  • une fleur de lys peinte à l’image de celle des armoiries de la duchesse, de couleur soit bleue, rose ou verte ;
  • trois fleurs de lys entre 1750 et 1755 ;
  • une fleur de lys accompagnée de trois points de 1750 à 1755 ;
  • une fleur de lys de 1755 à 1763 ;
  • une fleur de lys encadrée des lettres « S » et « X » vers 1763. Chapelle continuera à employer la fleur de lys après la mort de la duchesse du Maine en 1753 ;
  • On trouve également la marque « Sceaux » manuscrite suivie d’une date de 1753 à 1755 ;
  • « J.C. », ou la lettre « C », les deux avec ou sans date.
    Source: Jacques Chapelle — Wikipédia (wikipedia.org)
Sceaux XVIII ème faïence sauciere polychrome période Jaques Chapelle

Museum – Musée du Domaine départemental de Sceaux

Le musée présente quelques pièces en faïence de Sceaux. Mais depuis les années 1950, grâce à des achats nombreux, des dépôts, dons et legs importants (Millet, Hulot de Collard, Dalpayrat), le visiteur bénéficie d’une vue d’ensemble, de la diversité de la production manufacturière, et du renouveau de la fin du XIX° siècle représenté par Edmond Lachenal, Adrien Dalpayrat et Emile Decœur 

La faïence fine de Sceaux est très proche de la porcelaine par sa blancheur, sa dureté et sa résistance à la chaleur. La finesse et la malléabilité de l’argile locale ont permis le développement de pièces de style Rocaille, combinant des reliefs de fleurs et fruits, et des couleurs éclatantes, dont les deux verts associés et le Pourpre de Cassius sont caractéristiques. Photo Pascal Lemaître.

The Château and the Museum

English summary: The Musée du Domaine départemental de Sceaux was set up in 1937 and stands at the very heart of the Domaine de Sceaux, where it now houses its collections in a number of prestigious buildings such as the Château, the Orangery, the Pavillon de l’Aurore, the Petit Château and the Stables. A tour of all the buildings, together with a stroll along the paths of the park designed by Le Nôtre, the Sun King’s gardener, allows visitors to take a fascinating walk into history, from Jean-Baptiste Colbert’s time right up until the present day.

http://domaine-de-sceaux.hauts-de-seine.fr/les-collections/ceramique/

Marque au dos : fleur de lys et SS peint en bleu. Fondée par Edme Samson à Paris entre 1845 et 1849 (magasin), puis à Montreuil à partir de 1879 (manufacture), la maison Samson a produit des copies remarquables pendant quatre générations. Les bustes de L’Eté et de L’Hiver sont repris de la série créée par Nicolas Fouquay à Rouen : « Apollon entouré des saisons », iconographie inspirée par Les Métamorphoses d’Ovide. Photo Pascal Lemaître.

Literature

 French soft-paste porcelain during the 17th  and 18th centuries Edgar Vigário

A very interesting article on French soft-paste porcelain during the 17th and 18th centuries byEdgar Vigário on Academia.eu

In 1673 Louis XIV give to Edme and Louis Poterat the privilege of porcelain manufacture similar to the one bought from China becoming Rouen the first production center of soft-paste in France.
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The Art of Ceramics: European Ceramic Design, 1500-1830
Howard Coutts Yale University Press 2001
Ellwanger Emaildose um 1770 Deckel Andreas Bechdolff

Joh. Andreas Bechdolff | Enamel Snuff Box

Zwei Ellwanger Emaildosen – Email-Tabatière um 1770,
vom Haus- und Dosenmaler Johann Andreas Bechdolff in Ellwangen
mit Jagd und Architekturmotiven bemalt.

Ellwanger Emaildose mit Jagdmotiven Andreas Bechdolff um 1770
Ellwanger Emaildose mit Jagdmotiven um 1770, die von dem Haus- und Dosenmaler Johann Andreas Bechdolff in Ellwangen bemalt wurde, B. 8,5 cm

A rare Ellwangen gilt-metal-mounted snuff box with hunting scenes circa 1770 elaborately painted by Johann Andreas Bechdolff. The inside and all outsides with various hunting scenes depicting wild boar, hound, deer and hunter.

These jewel-like objects are immensely tactile and were considered the pinnacle of refined 18th-century court culture and presented as luxurious gifts.

Ellwanger Emaildose Andreas Bechdolff um 1770
Ellwanger Emaildose um 1770, die von dem Haus- und Dosenmaler Johann Andreas Bechdolff in Ellwangen bemalt wurde, B. 8,5 cm

A rare Ellwangen gilt-metal-mounted snuff box of the same period of late 18th century ca. 1770 elaborately painted by melting and porcelain painter Johann Andreas Bechdolff (1734 – 1807) . The rectangular enamel box is decorated throughout with landscape scenes of castles

Historical background of Johann Andreas Bechdolff

The miniature enamel painter Johann Andreas Bechdolff worked from 1758 to the end of 1761 in the Prahlsche Porzellanfabrik in Ellwangen. On 16.12. 1761 he was recruited to lead the Faience Manufactury in Schrezheimer by Bux, the owner. Bechdolff promised to reveal the arcanum of the porcelain production. But already 2 years later he left the Schrezheim manufactory and started his own business in Ellwangen in 1764 as an enamel and snuff box painter. A so called “Hausmaler”.
Both of the presented snuff boxes date of that time as a free business man

Der Miniaturmaler Johann Andreas Bechdolff arbeitete von 1758 bis Ende 1761 in der Prahlschen Porzellanfabrik in Ellwangen. Am 16.12. 1761 ließ er sich von Bux, dem Inhaber der Schrezheimer Fayencemanufaktur abwerben. Bechdolff verpflichtete sich hierbei das Arkanum der Porzellanherstellung preiszugeben. Bereits nach 2 Jahren verließ er die Schrezheimer Manufaktur und machte sich im Jahre 1764 in Ellwangen als Schmelz- und Dosenmaler selbständig.

Reference and literature:

Kunst und Kulturstiftung G. Nagel Stuttgart S. 18
Kunst und Kulturstiftung G. Nagel Stuttgart Neuerwerbungen 2015 – 2017 S. 20 f.
Kunst und Kulturstiftung G. Nagel Stuttgart
Kunst und Kulturstiftung G. Nagel Stuttgart Neuerwerbungen 2015 – 2017
Biedermeier-Schreibzeug-um-1820

Antique Baroque Interiors with style

English summary:
Get your antiques out of the showcase
Be inspired for an individual „interior styling“ with original objects from past centuries.
To preserve the precious objects, you can use matching glass or plastic inlays so you can decorate with real flowers and put them into water.

Sceaux-Faience-Apothecary-Jar-Albarello-18th-century

Es lohnt sich kreativ zu sein für ein individuelles „Interior Styling“ mit Stücken vergangener Epochen.
Mit den passenden Einsätzen aus Glas (Schnapsgläschen) lässt sich das schlichte Biedermeier Schreibzeug um 1820 in eine farbenfrohe Blumendekoration auf dem Schreibtisch verwandeln.

Barocke Helmkanne Fayence nach Silbervorbild

Barocke Helmkanne Fayence nach Silbervorbild

Lassen Sie sich inspirieren:
Interiors with soul – Baroque Rocks !

18th century austrian faience guilt tankard dated 1766

Österreichischer Zunftkrug 1766 datiert

English synopsis:
Rare Baroque Austrian Faience Tankard dated 1766 with illustrations of representatives of the the butcher’s and the brewer’s guild. The inscription
motto connecting the guilds –  freely translated: „My sausage is your clients thirst“

mit Abbildung von Vertretern der Zunft der Metzger und der Bierbrauerund die Zünfte verbindendem Sinnspruch

In die heutige Sprache übertragen „Meine Wurst macht Euch den Durst“

(Bekannt auch aus der Gastronomie, das salzige Essen fördert den Durst der Gäste)

Österreichischer Zunftkrug 1766 datiert

Background History:

Ein spannendes Buch zum Thema Zunft der Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums aus dem Jahr 2013 hier als download ein Blick ins Buch:

From the Middle Ages to the 19th century, craftsmen were organised in guilds. The Germanisches Nationalmuseum preserves one of the largest collections of crafts and guild history in the German-speaking world. The exhibition and catalogue – supplemented by important loans – present around 260 exhibits for the first time. The latest research results provide the basis for fascinating stories about precious guild boxes, refined masterpieces or curious drinking vessels.

Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert waren Handwerker in Zünften organisiert. Das Germanische Nationalmuseum bewahrt eine der größten Sammlungen zur Handwerks- und Zunftgeschichte im deutschen Sprachraum. Ausstellung und Katalog präsentieren daraus – ergänzt um bedeutende Leihgaben – erstmals rund 260 Exponate. Neueste Forschungsergebnisse liefern die Grundlage für faszinierende Geschichten rund um kostbare Zunftladen, raffinierte Meisterstücke oder kuriose Trinkgeräte.

Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800

Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller und Ralf Schürer. Begleitband zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum vom 21. März bis 7. Juli 2013
Nürnberg 2013
314 Seiten
300 farbige Abb., Festeinband 27,5 x 22,5 cm
Best.-Nr: 755
ISBN: 978-3-936688-73-3

Literature reference object:
Hunting treasures at Fuschl Castle in Austria
Provenance A. Vogel Collection

Jagdschätze-Schloss-Fuschl-Droemer-Knaur-1974

S. 84 f. Jagdschätze im Schloss Fuschl Droemer Knaur – 1974 Carl Adolf / Kalmar, Janos Vogel

Jagdschätze-Schloss-Fuschl-Droemer-Knaur-1974

Jagdschätze im Schloss Fuschl Droemer Knaur – 1974 Carl Adolf / Kalmar, Janos Vogel

Boehmischer Milchglaskrug Jagdmotiv 1750 datiert

Böhmischer Milchglaskrug 1750 datiert

Ein Highlight aus unserem aktuellen Katalog:

Ein seltener Milchglaskrug mit umlaufender Aufschrift und
Jagddekor sowie der Datierung 1750 in Emailbemalung

Vergleichstücke in Literatur und Sammlung:

Die Sammlung Joos zählt mehr als 200 emailbemalte oder geschnittene
volkstümliche Gläser
aus der Zeit zwischen 1700 und 1800.

In diesem Jahr wird die Sammlung im Glasmuseum Frauenau erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Aare Freiman Ceramic Sculptures

Aare Freimann – Modern Ceramic

Aare Freimann is an artist, I met on the Töpfer Markt in Dießen
in May 2017

I want to present Aare Freimann in our Blog as a modern ceramic sculpting artist
because in my opinion he has a wonderful way of combining humor with an artful expression of the soul of the animals – that in the end reflect our own feelings in resonance with the object contemplating.

A quote by Anais Nin puts this in words:

“We don’t see things as they are, we see them as we are.”

Anaïs Nin

All photos can be found as original here

Statement of Aare Freimann:
All my sculptures are ceramic. My works are founded on sensibility and through sensibility you can reach contact with them. My sculptures show people throughout the mental condition of the scale, but it is not related to literature or mythology. All of them are made of clay. Glazed and fired at a temperature of 1100°C

Aare Freimann

Aarülli, Rehemäe
Lääne-Nigula vald
Läänemaa
ESTLAND

www.aarefreimann.com

Vita / Lebenslauf:
I’m Estonian artist. I was born in 1960. I studied painting at Tartu Art College. It is located in Estonia. I started to deal with sculpture in 1993.

Aktivitäten / Ausstellungen:
Exhibition „Wild Things“ 12.05.2017 – 10.09.2017 Keramiekcentrum Tiendschuu (Netherlands)

Quelle:
http://www.artists.de/aarefreimann.html

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