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Crailsheimer Schreibzeug um 1770

Einladung zur Vorbesichtigung 2021

München hoppelt unter die 50er Inzidenz

Somit ist – entsprechend der Vorgaben zur Öffnung für den Handel – eine Vorbesichtigung der Objekte der Verkaufsausstellung 2021 nach vorheriger Anmeldung mit Termin möglich.
Bitte reservieren Sie telefonisch unter 089 294132

Vorbesichtigung Montag 8. März bis Freitag 12. März von 10:00 – 17:00

Invitation to view the upcoming sale March 13 2021

Viewing hours:
Monday 08/03 to Friday 12/03:
10:00 – 17:00
Thank you for making an appointment ahead of your visit

If you can’t make it, we will of course provide condition reports and additional images.

Peter Vogt
Antiquitäten im Rathaus
Marienplatz 8
Rathaus Rückseite – Eingang Landschaftstrasse
80331 München
Telefon 089/29 41 32

Crailsheimer Schreibzeug um 1770

Baroque Faience Inkstand

18th century works of art Crailsheim faience inkstand ca. 1770 with hunting decor in highfired colours

18. Jh. Fayence 7.	Crailsheimer Schreibzeug um 1770

Hiding fox in the middle

18. Jh. Fayence 7. Crailsheimer Schreibzeug um 1770
Crailsheimer Schreibzeug um 1770, Jagdmotive in bunten Scharffeuerfarben, B. 14 cm | Crailsheim inkstand ca. 1770

The inkstand can be attributed to the period of Johann Georg Weiss the Elder. A Crailsheim Hunting Tankard of the same period is shown in following article:

Stadtmuseum Crailsheim

In 18th century the faience factury in Crailsheim (1720 – 1827) produced high-quality works of art, that are on display in important museums and are sought after by collectors. The Crailsheim Municipal Museum holds a collection of ca. 300 faiences that includes examples of almost the entire spectrum of Crailsheim production eras. The faiences are presented in the artistic, cultural and economic context of their time of origin.

Stadtmuseum Crailsheim Abteilung für Fayencen Schreibzeug um 1770
Craisheim  Municipal Museum
Stadtmuseum Crailsheim – Abteilung für Fayencen

Die Sammlung Friedrich Soennecken – Schreibgarnituren aus dem 16. bis 20. Jahrhundert

The Friedrich Soenecken collection of inkstands with 600 objects from 16th to 20th century.
Die Sammlung Soennecken ist die größte bekannte Kollektion mit über 600 Schreibzeugen. Diese bedeutende Sammlung wurde dem Museumsdorf Cloppenburg 1990 als Dauerleihgabe von der Stiftung Kunst und Kultur der Landessparkasse zu Oldenburg überlassen.

Die Sammlung Friedrich Soennecken – Schreibgarnituren aus dem 16. bis 20. Jahrhundert
Nürnberg Fayence Anbetung der Hirten Kordenbusch Krug um 1745

Anbetung der Hirten | Nürnberger Fayence Krug

Nürnberger Fayence Birnkrug mit der Anbetung der Hirten
in blauer Scharffeuermalerei aus der Kordenbusch Werkstatt um 1745
Provenienz: Sammlung Hans Cohn Los Angeles, USA
18th century Nurnberg Faience Pear-Shaped Jug with Adoration of the Shepards

Nurnberg Faience Jug Kordenbusch ca. 1745 Nürnberg Fayence birnkrug Kordenbuschmarke - Blue K mark
Nürnberger Birnkrug anbetung der Hirten um 1745, Kordenbuschmarke, H. 30 cm

Birnförmig mit Godronierter Wandung  und Zopfhenkel. Im Deckel der Zinnmontierung Medaillon mit Frauenbüste und Umschrift. Auf dem unglasierten Boden Blaue Marke “K mit 3 Punkten”. Große hochovale Kartusche mit der “Anbetung der Hirten”. Seitlich Blumen und Fiederblattranken.

Nurnberg workshop Kordenbusch (Mark “K” with 3 dots). Painting in high-fired blue on light blue glaze. Large elongated oval cartouche with the Adoration of the Shepards (Luke 2, 8 – 20)

The Shepherds and the Angels

8 And in the same region there were shepherds out in the field, keeping watch over their flock by night. 9 And an angel of the Lord appeared to them, and the glory of the Lord shone around them, and they were filled with great fear. 10 And the angel said to them, “Fear not, for behold, I bring you good news of great joy that will be for all the people. 11 For unto you is born this day in the city of David a Savior, who is Christ the Lord. 12 And this will be a sign for you: you will find a baby wrapped in swaddling cloths and lying in a manger.” 13 And suddenly there was with the angel a multitude of the heavenly host praising God and saying,

14 “Glory to God in the highest,
and on earth peace among those with whom he is pleased!”[a]

15 When the angels went away from them into heaven, the shepherds said to one another, “Let us go over to Bethlehem and see this thing that has happened, which the Lord has made known to us.” 16 And they went with haste and found Mary and Joseph, and the baby lying in a manger. 17 And when they saw it, they made known the saying that had been told them concerning this child. 18 And all who heard it wondered at what the shepherds told them. 19 But Mary treasured up all these things, pondering them in her heart. 20 And the shepherds returned, glorifying and praising God for all they had heard and seen, as it had been told them.

https://www.biblegateway.com/passage/?search=Luke%202%3A8-20&version=ESV

Das Motiv geht zurück auf die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium
(Lk 2,8–20 EU), wo es heißt:

„In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade. Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.“

Literatur:
Seite/pages 158/159

Nürnberger Fayence Walzenkrug um 1770 Johannes der täufer

Nürnberger Fayence mit biblischen Szenen

Nürnberger Fayence Walzenkrug um 1770
mit der Taufe Christi und Jacob kämpft mit dem Engel
Nurnberg Faience Tankard with biblical scenes 18th century

Literatur und Vergleichsstücke im Museum:

Das im Jahr 2017 erschiene umfassende Werk über Nürnberger Fayencen von Silvia Glaser enthält detaillierte Erläuterungen zu den Stücken im Germanischen Nationalmuseum, sowie Vergleichsstücken in Sammlungen.
Frau Dr. Glaser stellt erstmals die nachweisbaren Maler der Nürnberger Fayencefabrik mit Ihren wichtigsten Werken vor.

Mit diesem LINK erhalten Sie einen Einblick in das sehr empfehlenswerte Werk als PDF.

Auf den Seiten 242 ff  Lot 87 werden Vergleichsstücke ausführlich beschrieben.
(Klick auf das Bild für eine größere Ansicht)

Nürnberger Fayencen : Geschichte und Erzeugnisse einer Manufaktur in der Reichsstadt: Bestandskatalog des Germanischen Nationalmuseums

Silvia Glaser Nürnberger Fayencen : Geschichte und Erzeugnisse einer Manufaktur in der Reichsstadt: Bestandskatalog des Germanischen Nationalmuseums

Faience Tureen with cover 18th century works of art ceramics feathered game

Proskau Fayence | Proskau Faience

Fayence aus der Proskauer Manufaktur gehörte früher zur Zierde barocker Tafeln und schmückten herrschaftliche Wohnsitze.
Faience from the Proskau manufactory used to decorate baroque tables and adorned mansions.

Bis heute wird oberschlesische Fayence aus Proskau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sehr geschätzt und gesammelt.
To this very day Upper Silesian faience from Proskau dating around the second half of the 18th century is highly valued and collected.

Artikel zur Manufaktur in Proskau und der Ausstellung im Jahr 2011 im Schlesischen Landesmuseum aus aus dem Schlesischen Kulturspiegel herausgegeben von der Stiftung KulturWerk Schlesien nachfolgend zum download

Schlesischer Kulturspiegel Ausgabe 02/07 Herausgeber Stiftung KulturWerk-Schlesien 42. Jahrgang 2007

Stiftung Kulturwerk Schlesien Schlesischer Kulturspiegel 2 – 07

Charakteristisch für die künstlerische Gestaltung ist die Proskauer Rose in leuchtend roten Muffelfarben und sehr plastischer Malerei:
Characteristic for the artistic design is the “Proskau Rose” in bright red muffle fired colours and very three-dimensional painting:

Literatur:

Katalog des Schlesisches Museums Gleiwitz
Muzeum Gliwice

Das Museum in Gliwice besitzt eine Sammlung von über zweihundert signierten Fayence Objekten aus Prószków. Viele dieser Objekte sind wertvolle Unikate. Die Publikation wurde mit Informationen über die Geschichte der Manufaktur in Prószków ergänzt, einschließlich der aufeinander folgenden Besitzer und der bedeutendsten Künstler und Angestellten.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

The Museum in Gliwice has a collection of over two hundred signed, faience objects from Prószków. This collection has been created almost since the beginning of its activity in 1905. Many of these objects are valuable and unique. The publication is enriched with information about the history of the Prószków manufactory, including the successive owners and the most important artists and employees.
Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Katalog Fayence Proskau Schlesisches Museum Gleiwitz

Fajanse prószkowskie. Kolekcja ze zbiorów Muzeum w Gliwicach
AUTOR Anna Kwiecień, Stanisław Siess-Krzyszkowski
ROK WYDANIA 2005
INFORMACJE Oprawa: twarda Strony: 164 Wymiar: 27 x 22 cm ISBN 83-89856-05-0

Digitaler Katalog der Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum
Digital Catalogue Proskau Faiences in Museums and Collections

Proskauer Fayencen gehören zu den bedeutendsten keramischen Er-zeugnissen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im schlesischen Raum. Die Manufaktur aus Proskau hat sich an europäischen Mustern und Trends orientiert, wobei sie nicht nur an die bevorzugten Formen, sondern auch an die entsprechenden Motive der dekorativen Gestaltung anknüpfte. Bei der Herstellung zeichnete sich der Einfluß der Straßburger Manufaktur deutlich ab.
Das Projekt „Digitaler Katalog Proskauer Fayence“ der Stiftung Haus Oberschlesien / Oberschlesisches Landesmuseum hat zur Erfassung und Präsentation in digitaler Form geführt. Weitgehend unbekannte Stücke verschiedener in- und ausländischer Sammlungen werden nach Form und Dekor vergleichbar. Die erläuternden Angaben wurden von zahlreichen polnischen und deutschen Museen zur Verfügung gestellt.

Beachtliche Sammlungen an Proskauer FayenceNotable Collections of Proskau Faience in Museums befinden sich im Schlesischen Museum zu Görlitz, im Kulturhistorischen Museum in Görlitz, beim Museum für schlesische Landeskunde, Königswinter-Heisterbacherrott sowie im Oberschlesischen Landesmuseum, Ratingen-Hösel.

Die wohl wichtigsten Sammlungen in Polen – important Collections in Polish Museums befinden sich beim Oberschlesischen Museum in Beuthen Muzeum Górnośląskie w Bytomiu, Museum des Oppelner Schlesien, Muzeum Śląska Opolskiego, Museum in Neisse Muzeum Powiatowe w Nysie, Bezirksmuseums in Waldenburg Muzeum Porcelany w Wałbrzychu sowie im Museum des Lebuser Landes, Grünberg Muzeum Ziemi Lubuskiej. Darüber hinaus verfügt das Schlesische Museum in Troppau Slezské zemské muzeum, Opava über einen breiten ausgestellten Querschnitt.

CD_Proskau

Der digitale Katalog “Glanzpunkte schlesischer Keramik.
Fayencen aus Proskau und Gliniz in Museen und Sammlungen.” zu Beständen Proskauer Fayencen in Museen und Privatsammlungen sowie zu Angeboten des Kunsthandels ist im Museumsshop für 19,80 Euro unter der Rubrik “Schriften der Stiftung” erhältlich.

Quelle:
Glanzstücke schlesischer Keramik – Proskauer Fayencen – Oberschlesisches Landesmuseum 2011

Referenz Objekte:
Proskauer Fayencen Peter Vogt München

Peter Vogt Fayence München - Friedberger Fayencekrug um 1760

Friedberger Fayence Manufaktur

Friedberger Fayencewalzenkrug um 1760

Friedberg Fayence Walzenkrug um 1760

1754 hatte Kurfürst Maximilian III. Joseph im Friedberger Schloss eine Fayence-Manufaktur einrichten lassen, die eine rahmig weiß glasierte, mit reizvollen Dekoren verzierte Keramik hervorbrachte.

Eine der Manufakturmarken CB unter Kurhut

Manufakturmarke Friedberg CB unter Kurhut
Manufakturmarke Friedberg CB unter Kurhut

Die Fayencemanufaktur im Friedberger Schloss hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens eine klar umrissene Vielfalt an Formen und Dekoren hervorgebracht, die heute noch Bewunderung und Wertschätzung hervorrufen.

Weitere Informationen zur neu gestalteten Ausstellung der Sammlung im Friedberger Schloss in diesem Artikel in unserem Blog

18th century Friedberg Faience Putto
Barocker Friedberger Fayence Engel um 1760


Die größten Schätze an Friedberger Fayencen besitzen das Friedberger Museum und das Bayer. Nationalmuseum München
. Daneben befinden sich aber auch Objekte in den Sammlungen von Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Mannheim, Nürnberg, Salzburg, Würzburg und dem Viktoria & Albert Museum in London.

Anlässlich des 250. Gründungsjubiläums der Friedberger Fayencemanufaktur kamen aus den nahe gelegenen Museen von Augsburg und München sowie aus Privatbesitz wertvolle Leihgaben für die Dauer einer Sonderausstellung nach Friedberg zurück.

Literatur:

250 Jahre Friedberger Fayencen (1754-1768)
24. Oktober 2004 bis 28. März 2005

200 Jahre Friedberger Fayence - Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg
200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg

18. Jh. Fayence 7. Crailsheimer Schreibzeug um 1770

Fayence mit Jagdmotiven

Die Vielfalt der jagdlichen Fayence aus dem 18. und 19. Jahrhundert im Spiegel der Manufakturen:

Kunst und Auktionen Fund meines Lebens Peter Vogt Delfter Wappenkrug

Der Fund meines Lebens | Fürstlicher Wappenkrug

Delfter Wappenkrug des Fürsten Wilhelm von Anhalt um 1705

Delfter Wappenkrug Fürst von Anhalt um 1705

Weiß glasierte Fayence mit dem Wappen des Fürsten Wilhelm von Anhalt in leuchtend bunten Scharffeuerfarben. Auf dem Lippenwulst blaue Inschrift “Wilhelminus Dei Gratia Princeps Anhalting, Dux Saxonia, Angaria et Westphalia Comes Ascania, D. Bernburg et S.” Auf dem Boden blaue Manufakturmarke “VE” Lambert van Eenhoorn, von de Metalen Pot. Feuervergoldete Silbermontierung H. 27 cm

Wilhelm von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (* 18. August 1643 in Harzgerode; † 14. Oktober 1709 ebenda) war der letzte Fürst von Anhalt-Harzgerode.

Er war der Sohn von Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613–1670) und dessen erster Frau Johanna Elisabeth von Nassau-Hadamar (1619–1647).

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_(Anhalt-Harzgerode)

Kunst und Auktionen 15_2018

Der Fund meines Lebens Delfter Wappenkrug Kunst und Auktionen 15_2018

Der Fund meines Lebens Peter vogt München Kunst und Auktionen 15_2018

Crailsheimer Fayencekrug um 1770 grüne Muffelfarben

Crailsheim Fayence | Grün Muffelfarben

Seltener und musealer Crailsheimer Fayencekrug um 1770
in grünen Muffelfarben und heimischem Blumendekor

Rare Crailsheim faience tankard with green muffle-fired enamel colors decoration depicting flowers

Die Besonderheit dieses Kruges ist die Bemalung in zweierlei Kupfergrün mit
dunkelbraunen Konturen. Nach Auffassung von Hermann Gretsch
(S. 83ff. – Die Fayencefabrik in Crailsheim,
Stuttgart 1928)
ist eben dies auf den Einfluß von Meißen zurückzuführen, den Blumendekor
in grüner Muffelmalerei anzufertigen.
Es kann davon ausgegangen werden, daß zwischen Crailsheim und Meißen
Zusammenhänge bestanden haben.

Crailsheimer Fayencekrug um 1770 grüne Muffelmalerei

Crailsheimer Fayencekrug um 1770 grüne Muffelmalerei

Vergleichsstücke aus dem Katalog Fayence und Steinzeug aus 4 Jahrhunderten 2009:

Ähnliche Stücke in grüner Muffelmalerei befinden sich in der Sammlung Heiland,
(Suppenterrine nach Straßburger Vorbild) dem Schlossmuseum in Stuttgart
(Untersatz zu einer Suppenterrine) sowie der Sammlung Igo Levi (Walzenkrug).
Quelle: Hermann Gretsch – Die Fayencefabrik in Crailsheim, Stuttgart 1928 S. 83ff.

Literatur:

Crailsheimer Walzenkrug in bunter Muffelmalerei um 1760/1765
Periode Johann Georg Weiß sen.

Der-schöne-Schein-Dr.-Brattig-S.-267

Der-schöne-Schein-Dr.-Brattig-S.-267

Der Schöne Schein Deutsche Fayence Kunst Patricia Brattig

Der Schöne Schein Deutsche Fayence Kunst Patricia Brattig

Detail Crailsheimer Küfer Zunft Fayence Krug 18.Jh

Fayence Zunftkrug der Küfer um 1780

Crailsheimer Faßmacherkrug um 1780, der „Gelben Familie“
in Scharffeuermalerei, H. 23 cm

Ein seltener Zunftkrug (verbreitet sind eher die Müller, Bäcker und Bierbrauer) aus der Crailsheimer Manufaktur mit besonders schöner Ausgestaltung aller Zunft Werkzeuge
im
Zunftwappen:

  • Böttcherzirkel
  • Schägel
  • Triebel
  • Bindermesser
  • Bandhaken

Crailsheimer Zunftkrug der Küfer um 1780

Die Zunft der Küfer trägt viele Namen – je nach Region: (Quelle Wikipedia)

  • Fassbinder (dazu: Binder, Bindter, Pinter), Fassler, Fässler, Fassmacher
  • Böttcher, Böttiger (von Bottich)
  • Böttner, Büttner (von Bütte, Franken)
  • Schäffler, Scheffler (von Schaff, Bayern und Pfalz)
  • Küfner, Küffner
  • Kübler (von Kübel)
  • Kuper, Küper[1] (Niederdeutsch)
  • Schedler (alemannisch zum Hohlmaß Schedel)
  • Simmermacher (zum Hohlmaß Simmer)
  • Tonnenmacher

Alle diese Namen sind auch Hohlmaße und Maßeinheiten

Vergleichsstück aus der Holitscher Fayencemanufaktur

Holitscher Zunftkrug 1802 datiert, Muffelmalerei, Manufakturmarke “HF”, H. 27 cm

Vergleichsstück Niederösterreichische Fayence

Niederösterreichischer Zunftkrug um 1780

Niederösterreichischer Zunftkrug der Faßmacher um 1780, mit bunter Scharffeuermalerei, H. 22 cm

Vergleichsstücke aus der Durlacher Fayencemanufaktur:

Vergleichsstück aus der Ludwigsburger Fayencemanufaktur

Vergleichsstück in der Literatur
Nürnberger Zunftkrug 1763 datiert:

S.-Glaser-Nürnberger-Fayencen-Germanisches-Nationalmuseum-S.-71

Silvia Glaser Nürnberger Fayencen Germanisches Nationalmuseum S. 71

Nürnberger Fayencen : Geschichte und Erzeugnisse einer Manufaktur in der Reichsstadt: Bestandskatalog des Germanischen Nationalmuseums

Nürnberger Fayencen : Geschichte und Erzeugnisse einer Manufaktur in der Reichsstadt: Bestandskatalog des Germanischen Nationalmuseums

Museum:
Küfermuseum Zell-Weierbach

Das Markgräfler Küfermuseum in Tannenkirch

Videobericht über das Handwerk der Faßmacher:

Der Fassmacher von Eußenheim

Der Letzte seines Standes Der Faßmacher Karl Aßmann

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=KxBDAZDukIc