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Fayence und Steinzeug Katalog 2022

Faience | Stoneware |Glass| Works of Art
16th, 17th and 18th century new catalogue 2021

Unser aktueller Katalog ausgewählter Objekte aus
4 Jahrhunderten Fayence | Steinzeug | Silber | Glas |Zinn

Peter Vogt Munich Fayence Stoneware catalogue 2022
Meissen Prozellan Sammlung Schloss Lustheim

Meißener Porzellan Sammlung Schloss Lustheim

Dr. Ernst Schneider (1900–1977) Stifter der Meißen Sammlung in Schloss Lustheim

Die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider ist die nach der Porzellansammlung in Dresden weltweit größte Kollektion Meißener Porzellans des 18. Jahrhunderts. Seit 1968 befindet sich die Sammlung im Besitz des Bayerischen Nationalmuseums, das für die wertvolle Schenkung ein erstes Zweigmuseum in Schloss Lustheim in der Schleißheimer Schlossanlage einrichtete.

Schneeball Vasensatz mit Vögeln, Modell wohl von Johann Joachim Kaendler, Meißen, 1741

Vergleichsstück im Grassi Museum Leipzig – Objekte im Museum Digital

Diese Soupière mit Unterteller stammt aus dem berühmten Schneeballservice, das 1739 von Johann Joachim Kaendler (1706-1775) entworfen wurde. Seit 1731 war er als Modelleur in der Meissener Manufaktur tätig. Die Bezeichnung des Services rührt daher, dass unzählige plastische Schneeballblüten, -blätter und -zweige die unterschiedlichsten Geschirrteile bedecken.

Provenance/Rights: GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / ‍‍‍‍‍‍‍Esther Hoyer

Die Präsentation der über 2000 erlesenen Porzellane im Ambiente des kurfürstlichen Lustschlosses stellt ein barockes Ensemble von besonderem Reiz dar. So wurde in Lustheim der Traum vom „Porzellan-Schloss“ Wirklichkeit, der für August den Starken, den Gründer der Meißener Manufaktur, nicht in Erfüllung ging.

Meißen Porzellan Teller mit Fabeltieren dekoriert ca. 1740 (Schloss Lustheim)

Die Sammlung bietet einen umfassenden Überblick über die Produktion der Meißener Porzellanmanufaktur von ihrer Gründung im Jahr 1710 bis in die Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756-1763).

Sammlung Schneider Schloss Lustheim Böttgersteinzeug und Böttgerporzellan

Der Bogen spannt sich dabei von Geschirren und Figuren der Böttgerzeit, über die berühmten Chinoiserien des Porzellanmalers Johann Gregorius Höroldt, die von August dem Starken besonders geschätzten „indianischen“ Dekore bis hin zu den plastischen Meisterleistungen des Modelleurs Johann Joachim Kaendler wie sie die lebendig modellierten Tierfiguren bezeugen.

Schneeball Vase Modell wohl von Johann Joachim Kaendler, Meißen, 1741
Schneeball Vase Modell wohl von Johann Joachim Kaendler, Meißen, 1741

Einen besonderen Höhepunkt stellen die zahlreichen Porzellane aus dem Wappenservice des Grafen Sulkowski und dem legendären Schwanenservice des Grafen Heinrich von Brühl dar, die eine Vorstellung vom Glanz barocker Festtafeln geben. (Quelle: Schloss Lustheim)

Literatur

150 herausragenden Porzellane der Sammlung in exzellenten Farbabbildungen mit zahlreichen Details sowie fundierten Erläuterungen ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung vorgestellt. Der Bogen spannt sich dabei von Geschirren und Figuren der Böttgerzeit über die berühmten Dekore des Porzellanmalers Johann Gregorius Höroldt bis hin zu den plastischen Meisterleistungen Johann Joachim Kaendlers. Einführende Kapitel zu Baugeschichte und Ausstattung von Schloß Lustheim sowie zur Person des Stifters ergänzen das Bild dieser einzigartigen Sammlung. (Quelle Beck Verlag)

Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. München Meißener Porzellan des 18. Jahrhunderts. Die Stiftung Ernst Schneider in Schloß Lustheim. Hrsg. von Renate Eikelmann. München 2004

Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. München Meißener Porzellan des 18. Jahrhunderts. Die Stiftung Ernst Schneider in Schloß Lustheim. Hrsg. von Renate Eikelmann. München 2004

Barocke Jagdliche Fayence aus Künersberg

Eine Auswahl jagdlicher Fayence Objekte in Muffelmalerei

Referenzobjekte Peter Vogt München

Manufakturmarke

Museum

Künersberger Fayencen im Stadtmuseum Memmingen

Jagdliche Fayence Künersberg

Künersberg Walzenkrug mit Jagddekor und Kegelbaumlandschaft
und Spruch:
Friederich soll doch Friederich bleiben. wann sich die Welt bestrebt. Diesen Helden zu vertreiben/zittern Feinde Trüncken Freund /Friederich lebt. Anno 1760
Memmingen. (1995). “ Muffelbrand und scharfes Feuer“: 250 Jahre Künersberger Fayencen. Konrad.
S.202 ff.

Literatur

Muffelbrand und scharfes Feuer: 250 Jahre Künersberger Fayencen Gebundene Ausgabe – 1995 Autor: Hans Wolfgang Bayer
Memmingen. (1995). “ Muffelbrand und scharfes Feuer“: 250 Jahre Künersberger Fayencen. Konrad.

Künersberger Fayence Objekte mit Jagddekor aus der Ausstellung 1995
Abb. 98 – 110

Baroque Crailsheim Flower Tankard

Baroque 18th century Crailsheim Tankards depicting colourful flowers |Barocke Fayence Blumenkrüge aus der Manufaktur in Crailsheim mit leuchtend bunten Muffelfarben bemalt um 1760

The polychrome flower painting with muffle fired colours was probably introduced by former Meissen porcelain painters in the Crailsheim Manufactory around the middle of the 18th century. The Crailsheim flower tankards stand out with their fine and expressive painting with very thin contours in black-brown.
Little is known about the Crailheim faience manufactory. It probably existed from ca. 1715 to ca. 1827.
Source: Sammlerglück Fayencen der Sammlung Amelung Mainfränkisches Museum Würzburg 2014 p. 117

Die Crailsheimer Blumenkrüge bestechen durch farblich fein abgestimmte und ausdrucksstarke Malerei mit sehr dünnen Konturen in Schwarzbraun.
Über die Crailheimer Fayence Manufaktur ist nur wenig bekannt. Sie bestand vermutlich von ca. 1715 bis etwa 1827. Walzenkrüge scheinen dort erstnach 1755 in größerem Umfang hergestellt worden zu sein. Der typisch polychrome Blumendekor in Aufglasurmalerei wurde in Crailsheim um Mitte des 18. Jh. eingeführt, vermutlich von ehemaligen Meissener Porzellanmalern.
Quelle: Sammlerglück Fayencen der Sammlung Amelung Mainfränkisches Museum Würzburg 2014 S. 117

Objekte aus der Periode Johann Georg Weiß sen. um 1770

Reference objects Literature:

Crailsheimer Schreibzeug um 1770

Baroque Faience Inkstand

18th century works of art Crailsheim faience inkstand ca. 1770 with hunting decor in highfired colours

18. Jh. Fayence 7.	Crailsheimer Schreibzeug um 1770

Hiding fox in the middle

18. Jh. Fayence 7. Crailsheimer Schreibzeug um 1770
Crailsheimer Schreibzeug um 1770, Jagdmotive in bunten Scharffeuerfarben, B. 14 cm | Crailsheim inkstand ca. 1770

The inkstand can be attributed to the period of Johann Georg Weiss the Elder. A Crailsheim Hunting Tankard of the same period is shown in following article:

Stadtmuseum Crailsheim

In 18th century the faience factury in Crailsheim (1720 – 1827) produced high-quality works of art, that are on display in important museums and are sought after by collectors. The Crailsheim Municipal Museum holds a collection of ca. 300 faiences that includes examples of almost the entire spectrum of Crailsheim production eras. The faiences are presented in the artistic, cultural and economic context of their time of origin.

Stadtmuseum Crailsheim Abteilung für Fayencen Schreibzeug um 1770
Craisheim  Municipal Museum
Stadtmuseum Crailsheim – Abteilung für Fayencen

Die Sammlung Friedrich Soennecken – Schreibgarnituren aus dem 16. bis 20. Jahrhundert

The Friedrich Soenecken collection of inkstands with 600 objects from 16th to 20th century.
Die Sammlung Soennecken ist die größte bekannte Kollektion mit über 600 Schreibzeugen. Diese bedeutende Sammlung wurde dem Museumsdorf Cloppenburg 1990 als Dauerleihgabe von der Stiftung Kunst und Kultur der Landessparkasse zu Oldenburg überlassen.

Die Sammlung Friedrich Soennecken – Schreibgarnituren aus dem 16. bis 20. Jahrhundert
Nürnberg Fayence Anbetung der Hirten Kordenbusch Krug um 1745

Anbetung der Hirten | Nürnberger Fayence Krug

Nürnberger Fayence Birnkrug mit der Anbetung der Hirten
in blauer Scharffeuermalerei aus der Kordenbusch Werkstatt um 1745
Provenienz: Sammlung Hans Cohn Los Angeles, USA
18th century Nurnberg Faience Pear-Shaped Jug with Adoration of the Shepards

Nurnberg Faience Jug Kordenbusch ca. 1745 Nürnberg Fayence birnkrug Kordenbuschmarke - Blue K mark
Nürnberger Birnkrug anbetung der Hirten um 1745, Kordenbuschmarke, H. 30 cm

Birnförmig mit Godronierter Wandung  und Zopfhenkel. Im Deckel der Zinnmontierung Medaillon mit Frauenbüste und Umschrift. Auf dem unglasierten Boden Blaue Marke „K mit 3 Punkten“. Große hochovale Kartusche mit der „Anbetung der Hirten“. Seitlich Blumen und Fiederblattranken.

Nurnberg workshop Kordenbusch (Mark „K“ with 3 dots). Painting in high-fired blue on light blue glaze. Large elongated oval cartouche with the Adoration of the Shepards (Luke 2, 8 – 20)

The Shepherds and the Angels

8 And in the same region there were shepherds out in the field, keeping watch over their flock by night. 9 And an angel of the Lord appeared to them, and the glory of the Lord shone around them, and they were filled with great fear. 10 And the angel said to them, “Fear not, for behold, I bring you good news of great joy that will be for all the people. 11 For unto you is born this day in the city of David a Savior, who is Christ the Lord. 12 And this will be a sign for you: you will find a baby wrapped in swaddling cloths and lying in a manger.” 13 And suddenly there was with the angel a multitude of the heavenly host praising God and saying,

14 “Glory to God in the highest,
and on earth peace among those with whom he is pleased!”[a]

15 When the angels went away from them into heaven, the shepherds said to one another, “Let us go over to Bethlehem and see this thing that has happened, which the Lord has made known to us.” 16 And they went with haste and found Mary and Joseph, and the baby lying in a manger. 17 And when they saw it, they made known the saying that had been told them concerning this child. 18 And all who heard it wondered at what the shepherds told them. 19 But Mary treasured up all these things, pondering them in her heart. 20 And the shepherds returned, glorifying and praising God for all they had heard and seen, as it had been told them.

https://www.biblegateway.com/passage/?search=Luke%202%3A8-20&version=ESV

Das Motiv geht zurück auf die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium
(Lk 2,8–20 EU), wo es heißt:

„In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade. Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.“

Literatur:
Seite/pages 158/159

Eröffnung nach umfassender Renovierung Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg Mai 2019

Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg | Fayence Sammlung

Das neue Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg

Seit Mai 2019 wieder geöffnet. Nach mehrjähriger Schließung erstrahlt die Sammlung des Museums im Wittelsbacher Schloss in Friedberg in neuem Glanz.

2020 steht dem Wittelsbacher Schloss in Friedberg und dem Museum ein ereignisreiches Jahr ins Haus. Die Bayerische Landesausstellung „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“ (29. April bis 8. November 2020) ist bestimmt das Highlight des Jahres.

Manufaktur für Fayencen

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich in Friedberg neben der Uhrenherstellung für kurze Zeit ein weiterer Wirtschaftszweig:
Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern ließ 1754 in den Räumen des Friedberger Schlosses eine Manufaktur für Fayencen – für Tonware mit weiß deckender Glasur – einrichten.
Da die Manufaktur jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte, sind die Friedberger Fayencen von hoher Seltenheit.

Museum-im-Wittelsbacher-Schloss-Friedberg-Fayence-Teller-mit-Insekten-und-Blumen 18. JH
Friedberger Fayence Teller um 1760 mit ausdrucksstarker Blaumalerei mit Insekten und Blumen aus dem Musem im Wittelsbacher Schloss in den neu gestalteten Räumen

Der Dekor der Indianischen Blumen in stilisierender Blaumalerei nach ostasiatischem Vorbild wurde zuerst in Meißen aufgenommen und in verschiedenen Fayence Manufakturen variiert, auch in Friedberg. Unter Josef Hackel war dieser Dekor bereits in Göggingen und Augsburg üblich.
Der Dekor der deutschen und europäischen Blumen und Insekten in Blaumalerei erscheint in Friedberg erst ab dem Ausscheiden von Josef Hackl im Jahre 1758.

Quelle: 200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg 2004 S. 32 + S. 73

Mehr zum Wappen der Patrizier Familie Imhoff

in diesem Beitrag
https://www.fayence-steinzeug-vogt.de/nuernberger-wappen-teller-um-1750/

Nutzen Sie also noch die Zeit bis Ende April für einen ruhigen Besuch in in der sehenswerten und neu präsentierten Sammlung der Friedberger Fayencen im Wittelsbacher Schloss.

Vergleichsstücke von Friedberger Fayencen in Blaumalerei

Manufakturmarken

Literatur

200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg 2004

Sceaux-Faience-Apothecary-Jar-Albarello-18th-century

Sceaux | Albarello 18th Century

A Pair of Sceaux Faience Drug Jars Periode J. Chapelle – End of 18th Century

Some interesting background information about the manufactury you can find at the J. Paul Getty Museum:

The ceramic manufactory at Sceaux, outside of Paris, was founded initially as a faience factory about 1735 under the patronage of Anne-Louise Bénédicte, duchesse du Maine. In 1748 the original owner, Louis-François de Bey, went into partnership with Jacques Chapelle and began manufacturing soft-past porcelain. Chapelle, who had previously worked as a modeler at the Rue de Charenton manufactory, became co-owner and director of the new enterprise.

http://www.getty.edu/art/collection/artists/1199/sceaux-manufactory-french-active-about-1748-1766/

Vases de pharmacie en faïence de Sceaux

Paire de pots d’apothicaires cylindriques décorés en petit feu d’inscriptions pharmaceutiques. Période de Jacques Chapelle (1748 – 1763) Fin du XVIIIème siècle

Example
Marque Sceaux
fleur de lys
Période
Jacques Chapelle
(1748 – 1763)

Rarement signées, ses œuvres sont très souvent marquées à la fleur de lys (armoiries de la duchesse du Maine) ou des initiales « C.S » désignant « Chapelle-Sceaux ». Sur la porcelaine, elles sont souvent en creux ou en sous glaçure et, sur faïence, elles sont peintes.
Plusieurs marques sont aujourd’hui attribuées à Jacques Chapelle :

  • une fleur de lys peinte à l’image de celle des armoiries de la duchesse, de couleur soit bleue, rose ou verte ;
  • trois fleurs de lys entre 1750 et 1755 ;
  • une fleur de lys accompagnée de trois points de 1750 à 1755 ;
  • une fleur de lys de 1755 à 1763 ;
  • une fleur de lys encadrée des lettres « S » et « X » vers 1763. Chapelle continuera à employer la fleur de lys après la mort de la duchesse du Maine en 1753 ;
  • On trouve également la marque « Sceaux » manuscrite suivie d’une date de 1753 à 1755 ;
  • « J.C. », ou la lettre « C », les deux avec ou sans date.
    Source: Jacques Chapelle — Wikipédia (wikipedia.org)
Sceaux XVIII ème faïence sauciere polychrome période Jaques Chapelle

Museum – Musée du Domaine départemental de Sceaux

Le musée présente quelques pièces en faïence de Sceaux. Mais depuis les années 1950, grâce à des achats nombreux, des dépôts, dons et legs importants (Millet, Hulot de Collard, Dalpayrat), le visiteur bénéficie d’une vue d’ensemble, de la diversité de la production manufacturière, et du renouveau de la fin du XIX° siècle représenté par Edmond Lachenal, Adrien Dalpayrat et Emile Decœur 

La faïence fine de Sceaux est très proche de la porcelaine par sa blancheur, sa dureté et sa résistance à la chaleur. La finesse et la malléabilité de l’argile locale ont permis le développement de pièces de style Rocaille, combinant des reliefs de fleurs et fruits, et des couleurs éclatantes, dont les deux verts associés et le Pourpre de Cassius sont caractéristiques. Photo Pascal Lemaître.

The Château and the Museum

English summary: The Musée du Domaine départemental de Sceaux was set up in 1937 and stands at the very heart of the Domaine de Sceaux, where it now houses its collections in a number of prestigious buildings such as the Château, the Orangery, the Pavillon de l’Aurore, the Petit Château and the Stables. A tour of all the buildings, together with a stroll along the paths of the park designed by Le Nôtre, the Sun King’s gardener, allows visitors to take a fascinating walk into history, from Jean-Baptiste Colbert’s time right up until the present day.

http://domaine-de-sceaux.hauts-de-seine.fr/les-collections/ceramique/

Marque au dos : fleur de lys et SS peint en bleu. Fondée par Edme Samson à Paris entre 1845 et 1849 (magasin), puis à Montreuil à partir de 1879 (manufacture), la maison Samson a produit des copies remarquables pendant quatre générations. Les bustes de L’Eté et de L’Hiver sont repris de la série créée par Nicolas Fouquay à Rouen : « Apollon entouré des saisons », iconographie inspirée par Les Métamorphoses d’Ovide. Photo Pascal Lemaître.

Literature

 French soft-paste porcelain during the 17th  and 18th centuries Edgar Vigário

A very interesting article on French soft-paste porcelain during the 17th and 18th centuries byEdgar Vigário on Academia.eu

In 1673 Louis XIV give to Edme and Louis Poterat the privilege of porcelain manufacture similar to the one bought from China becoming Rouen the first production center of soft-paste in France.
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The Art of Ceramics: European Ceramic Design, 1500-1830
Howard Coutts Yale University Press 2001
Wetterauer Birnkrug 1724 datiert

Wetterauer Hafner Krug 1724 datiert

Wetterauer Birnkrug 1724 datiert, mit Ritzdekor
und zweifarbiger Bemalung

Braun glasierte Hafnerkeramik mit geritztem Dekor Wetterau/Hessen

Wetterauer Birnkrug 1724 datiert salt glazed stoneware jug
Wetterauer Birnkrug 1724 datiert, mit Ritzdekor und zweifarbiger Bemalung, H. 26,5 cm

Vergleichbare Stücke mit Ritzdekor

Vergleichbare Stücke im Museum:

Museum Europäischer Kulturen – ehemals Museum für Deutsche Volkskunst Berlin

  • 1719
  • Wetterau, Hessen
  • Hafnerware, braun glasiert, Ornament geritzt
  • Höhe 26,5 cm

Quelle
http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&module=collection&objectId=1724982&viewType=detailView

Literatur:

Humpen und Krüge Trinkgefäße 16. - 20. Jahrhundert Autor Renate Scholz

Humpen und Krüge – Trinkgefäße 16. – 20. Jahrhundert
Autor:  Renate Scholz

München, Keysersche Verlagsbuchhandlung, 1978

S. 54

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18th century faience plateau kuenersberg ca. 1750

Fayence Bildtafel Künersberg ca. 1750

Rare Baroque Künersberg faience plate circa 1750. A very special 18 century museum piece painted by a HAUSMALER in Augsburg in brightly polychrome muffle-fired enamel colours.

Barocke Museale Künersberger Bildplatte mit profiliertem Rahmen um 1750, in Augsburg von einem Hausmaler in leuchtend bunten Muffelfarben bemalt.

Museum Reference | Metropolitan Museum |Stadtmuseum Memmingen

18th century Kuenersber Faience Plateau Stadtmuseum Memmingen
Künersberg Bildtafel um 1750 im Stadtmuseum Memmingen
https://www.metmuseum.org/art/collection/search/20088

Interesting reference piece in the European Sculpture and Decorative Arts Department of the Metropolitan Museum New York it shows the faience manufactury of Künersberg.

Literatur: