Archiv der Kategorie: Museum

Gardiner Museum | Ceramics Collections

The Gardiner Museum is Canada’s national museum of ceramics. It is one of a small number of specialized museums of ceramics in the world.

The Gardiner Museum was established in 1984 by George and Helen Gardiner, whose founding collection set the pattern for the future. Rather than building an encyclopedic collection, the Gardiners focused on specific areas of ceramic excellence which they collected in depth. Their collection was divided into two principal areas:  Earthenwares, represented by ceramics from the Ancient Americas (pre-colonial America), Italian Renaissance maiolica, and English delftware; and Porcelain, with a focus on European porcelain of the 18th century, including specialized collections of  Commedia dell’Arte figures and scent bottles.

Over the past thirty years, the Museum’s collection has expanded its European holdings to include creamware, French faïence, and 19th-century ceramics with a focus on Minton and wares for the Canadian market. Additional important specialties include Asian, modern, and contemporary ceramics.

14th to 18th Century European Earthenware and Stoneware

The Gardiner Museum’s holdings highlight important developments in the history of European earthenware from the fourteenth to the eighteenth centuries, including tin-glazed earthenware, English slipware and creamware. Earthenware is the term given to ceramics that have been fired at a comparatively low temperature and have not vitrified. They have opaque bodies and are often glazed to make them impervious to liquids. Different types of earthenwares are given specific names that distinguish their bodies, glazes and decoration.

Quelle https://emuseum.gardinermuseum.com/collections

https://www.gardinermuseum.on.ca/collections-research/

An important area of focus is tin-glazed earthenware produced in Italy, France and England, where it was known as maiolica, faïence and delftware respectively. Tin-glazed earthenware first appeared in the ninth century in present day Iraq, and involved the addition of ashes of tin to a lead glaze to create an opaque white surface for decoration in emulation of Chinese porcelain. Throughout the next five centuries, knowledge of tin-glazing spread throughout the Middle East and the Mediterranean. The movement of objects and people further prompted its dissemination to Italy, and Northern Europe.

European Earthenware Collections:

English Delftware

English Slipware

Creamware

French Faience

Italian Maiolica

Other European Earthenware and Stoneware

Meissen Prozellan Sammlung Schloss Lustheim

Meißener Porzellan Sammlung Schloss Lustheim

Dr. Ernst Schneider (1900–1977) Stifter der Meißen Sammlung in Schloss Lustheim

Die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider ist die nach der Porzellansammlung in Dresden weltweit größte Kollektion Meißener Porzellans des 18. Jahrhunderts. Seit 1968 befindet sich die Sammlung im Besitz des Bayerischen Nationalmuseums, das für die wertvolle Schenkung ein erstes Zweigmuseum in Schloss Lustheim in der Schleißheimer Schlossanlage einrichtete.

Schneeball Vasensatz mit Vögeln, Modell wohl von Johann Joachim Kaendler, Meißen, 1741

Vergleichsstück im Grassi Museum Leipzig – Objekte im Museum Digital

Diese Soupière mit Unterteller stammt aus dem berühmten Schneeballservice, das 1739 von Johann Joachim Kaendler (1706-1775) entworfen wurde. Seit 1731 war er als Modelleur in der Meissener Manufaktur tätig. Die Bezeichnung des Services rührt daher, dass unzählige plastische Schneeballblüten, -blätter und -zweige die unterschiedlichsten Geschirrteile bedecken.

Provenance/Rights: GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Leipzig / ‍‍‍‍‍‍‍Esther Hoyer

Die Präsentation der über 2000 erlesenen Porzellane im Ambiente des kurfürstlichen Lustschlosses stellt ein barockes Ensemble von besonderem Reiz dar. So wurde in Lustheim der Traum vom „Porzellan-Schloss“ Wirklichkeit, der für August den Starken, den Gründer der Meißener Manufaktur, nicht in Erfüllung ging.

Meißen Porzellan Teller mit Fabeltieren dekoriert ca. 1740 (Schloss Lustheim)

Die Sammlung bietet einen umfassenden Überblick über die Produktion der Meißener Porzellanmanufaktur von ihrer Gründung im Jahr 1710 bis in die Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756-1763).

Sammlung Schneider Schloss Lustheim Böttgersteinzeug und Böttgerporzellan

Der Bogen spannt sich dabei von Geschirren und Figuren der Böttgerzeit, über die berühmten Chinoiserien des Porzellanmalers Johann Gregorius Höroldt, die von August dem Starken besonders geschätzten „indianischen“ Dekore bis hin zu den plastischen Meisterleistungen des Modelleurs Johann Joachim Kaendler wie sie die lebendig modellierten Tierfiguren bezeugen.

Schneeball Vase Modell wohl von Johann Joachim Kaendler, Meißen, 1741
Schneeball Vase Modell wohl von Johann Joachim Kaendler, Meißen, 1741

Einen besonderen Höhepunkt stellen die zahlreichen Porzellane aus dem Wappenservice des Grafen Sulkowski und dem legendären Schwanenservice des Grafen Heinrich von Brühl dar, die eine Vorstellung vom Glanz barocker Festtafeln geben. (Quelle: Schloss Lustheim)

Literatur

150 herausragenden Porzellane der Sammlung in exzellenten Farbabbildungen mit zahlreichen Details sowie fundierten Erläuterungen ihrer kunst- und kulturhistorischen Bedeutung vorgestellt. Der Bogen spannt sich dabei von Geschirren und Figuren der Böttgerzeit über die berühmten Dekore des Porzellanmalers Johann Gregorius Höroldt bis hin zu den plastischen Meisterleistungen Johann Joachim Kaendlers. Einführende Kapitel zu Baugeschichte und Ausstattung von Schloß Lustheim sowie zur Person des Stifters ergänzen das Bild dieser einzigartigen Sammlung. (Quelle Beck Verlag)

Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. München Meißener Porzellan des 18. Jahrhunderts. Die Stiftung Ernst Schneider in Schloß Lustheim. Hrsg. von Renate Eikelmann. München 2004

Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. München Meißener Porzellan des 18. Jahrhunderts. Die Stiftung Ernst Schneider in Schloß Lustheim. Hrsg. von Renate Eikelmann. München 2004

Nürnberger Fayence Walzenkrug um 1770 Johannes der täufer

Nürnberger Fayence mit biblischen Szenen

Nürnberger Fayence Walzenkrug um 1770
mit der Taufe Christi und Jacob kämpft mit dem Engel
Nurnberg Faience Tankard with biblical scenes 18th century

Literatur und Vergleichsstücke im Museum:

Das im Jahr 2017 erschiene umfassende Werk über Nürnberger Fayencen von Silvia Glaser enthält detaillierte Erläuterungen zu den Stücken im Germanischen Nationalmuseum, sowie Vergleichsstücken in Sammlungen.
Frau Dr. Glaser stellt erstmals die nachweisbaren Maler der Nürnberger Fayencefabrik mit Ihren wichtigsten Werken vor.

Mit diesem LINK erhalten Sie einen Einblick in das sehr empfehlenswerte Werk als PDF.

Auf den Seiten 242 ff  Lot 87 werden Vergleichsstücke ausführlich beschrieben.
(Klick auf das Bild für eine größere Ansicht)

Nürnberger Fayencen : Geschichte und Erzeugnisse einer Manufaktur in der Reichsstadt: Bestandskatalog des Germanischen Nationalmuseums

Silvia Glaser Nürnberger Fayencen : Geschichte und Erzeugnisse einer Manufaktur in der Reichsstadt: Bestandskatalog des Germanischen Nationalmuseums

Eröffnung nach umfassender Renovierung Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg Mai 2019

Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg | Fayence Sammlung

Das neue Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg

Seit Mai 2019 wieder geöffnet. Nach mehrjähriger Schließung erstrahlt die Sammlung des Museums im Wittelsbacher Schloss in Friedberg in neuem Glanz.

2020 steht dem Wittelsbacher Schloss in Friedberg und dem Museum ein ereignisreiches Jahr ins Haus. Die Bayerische Landesausstellung „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“ (29. April bis 8. November 2020) ist bestimmt das Highlight des Jahres.

Manufaktur für Fayencen

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich in Friedberg neben der Uhrenherstellung für kurze Zeit ein weiterer Wirtschaftszweig:
Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern ließ 1754 in den Räumen des Friedberger Schlosses eine Manufaktur für Fayencen – für Tonware mit weiß deckender Glasur – einrichten.
Da die Manufaktur jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte, sind die Friedberger Fayencen von hoher Seltenheit.

Museum-im-Wittelsbacher-Schloss-Friedberg-Fayence-Teller-mit-Insekten-und-Blumen 18. JH
Friedberger Fayence Teller um 1760 mit ausdrucksstarker Blaumalerei mit Insekten und Blumen aus dem Musem im Wittelsbacher Schloss in den neu gestalteten Räumen

Der Dekor der Indianischen Blumen in stilisierender Blaumalerei nach ostasiatischem Vorbild wurde zuerst in Meißen aufgenommen und in verschiedenen Fayence Manufakturen variiert, auch in Friedberg. Unter Josef Hackel war dieser Dekor bereits in Göggingen und Augsburg üblich.
Der Dekor der deutschen und europäischen Blumen und Insekten in Blaumalerei erscheint in Friedberg erst ab dem Ausscheiden von Josef Hackl im Jahre 1758.

Quelle: 200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg 2004 S. 32 + S. 73

Mehr zum Wappen der Patrizier Familie Imhoff

in diesem Beitrag
https://www.fayence-steinzeug-vogt.de/nuernberger-wappen-teller-um-1750/

Nutzen Sie also noch die Zeit bis Ende April für einen ruhigen Besuch in in der sehenswerten und neu präsentierten Sammlung der Friedberger Fayencen im Wittelsbacher Schloss.

Vergleichsstücke von Friedberger Fayencen in Blaumalerei

Manufakturmarken

Literatur

200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg 2004

Muskau Stoneware in Furst Pueckler Park

Muskauer Steinzeug Museum Fürst Pückler Park

Steinzeug Objekte vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Die Ausstellung wurde wegen des großen Interesses bis zum Frühjahr 2020 verlängert

Stiftung Fürst Pückler Park Bad Muskau
Ausstellung 17.08.2019 — 15.03.2020
täglich 10–18 Uhr
November/Dezember 2019 Sonderöffnungszeiten beachten

560 Leihgaben aus 16 deutschen, tschechischen und polnischen Museen und Institutionen, von 15 privaten Sammlern sowie aus dem Bestand des einstigen Museums der Stadt Bad Muskau und des Freundeskreises Historica Bad Muskau e. V. zeigen nicht nur die Vielfalt an Form und Dekor, sondern auch die Handelswege und somit die Verbreitung der Muskauer Töpferwaren auf.
Sie geben zudem einen Einblick in die Produktionspalette des technischen Steinzeugs, die innerhalb von 150 Jahren etwa 100.000 verschiedene Artikel umfasste.

English summary

560 saltglazed stoneware objects from the 16th century to the present provided by 16 German, Czech and Polish museums and institutions, by 15 private collectors as well as by the former museum of the city of Bad Muskau and the Freundeskreis Historica Bad Muskau e. V. show not only the variety of form and decoration, but also the trade routes and thus the distribution of Muskau pottery.
They also give an insight into the production range of technical stoneware, which included around 100,000 different articles over a period of 150 years.

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Blick in die Ausstellung

Copyright Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“.

Vergleichsstücke Peter Vogt München

Detail Muskauer Steinzeug Kanne 1811 datiert

Literatur

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine ca. 500 Seiten umfassende Publikation mit dem Titel
Muskauer Steinzeug. Handwerk und Industrie“, erarbeitet von Helga Heinze, Holger Klein und Dr. Stefan Krabath,
herausgegeben vom Freundeskreis Historica Bad Muskau e. V.
Dieses Werk richtet sich sowohl an Wissenschaftler, als auch an Heimatforscher und Sammler. Es beschreibt die einst bedeutende über 400-jährige Tradition der hiesigen Keramikherstellung. Im Fokus stehen nicht nur die Erzeugnisse, sondern auch die Töpfer in ihrem Arbeits- und Lebensumfeld.
Das Buch erscheint im Verlag Gunter Oettel, Görlitz (ISBN: 978-3-944560-58-8) und ist im Buchhandel, beim Freundeskreis Historica Bad Muskau e. V., aber auch im Tourismuszentrum im Neuen Schloss, bei der Bad Muskau Touristik GmbH, bei Schreibwaren Bänder und in der Galerie Unikat zum Preis von 55 Euro erhältlich.

Muskauer Steinzeug. Handwerk und Industrie, Helga Heinze, Holger Klein und Dr. Stefan Krabath, Herausgeber Freundeskreis Historica Bad Muskau e. V. 2019

Presse

https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/ausstellungstipp-zuwachs-fuer-die-keramikschau-in-bad-muskau-39935177.html

https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/internationale-veranstaltung-internationale-forscher-zu-gast-in-bad-muskau-39638801.html

https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/560-leihgaben-aus-16_museen-bemerkenswertes-muskauer-steinzeug-im-neuen-schloss-38331328.html

Bildatenbank Keramik in Schweizer Museen

CERAMICA CH Bilddatenbank

Die Bilddatenbank der Keramik Bestände aller Schweizer Museen und Sammlungen ist endlich online. Ein Mammutprojekt! Wir freuen uns auf spannende Recherchen. GLÜCKWUNSCH AUS MÜNCHEN
Hier gehts zur Datenbank

Die CERAMICA-Stiftung widmet sich seit 1954 der Förderung der kunsthistorischen Forschung auf dem Gebiet der Keramik, vor allem in Form von Druckbeiträgen. Sie hat 2009 das Publikations- und Bilddatenbankprojekt «CERAMICA CH» mit dem Ziel initiiert, ein nationales Inventar der öffentlich zugänglichen Sammlungen neuzeitlicher Gefässkeramik (1500–1950) zu erarbeiten. Dabei sollen alle Institutionen berücksichtigt werden, die über entsprechende Sammlungen verfügen.

English synopsis

Since 1954, the CERAMICA Foundation has been dedicated to the promotion of art historical research in the field of ceramics, especially in the form of print contributions. In 2009, it initiated the publication and image database project „CERAMICA CH“ with the aim of developing a national inventory of the publicly accessible collections of modern pottery (1500-1950).

This is the link for research in GERMAN and FRENCH

Die Informationen des Inventars CERAMICA CH sind folgendermassen gegliedert:

  • Bezeichnung des Objekts bzw. Gefässtyps
  • Produktionsregion oder Herstellungsort, Hersteller und Datierung, falls bekannt.
  • Kurze Beschreibung des Objekts mit Technik, Form und Dekor.
  • Marken: Falls vorhanden kurze Beschreibung der Marke oder der Marken auf dem Objekt.
  • Masse: Randdurchmesser («Rdm.»), Durchmesser («D.») – Höhe («H.») – Breite («B.» oder «Br.») – Tiefe («T.»)
  • Besitzende Institution oder Museum
  • Inventarnummer (Initialen der Institution und Inventarnummer)
  •  Art und Datum der Erwerbung. Falls Art und Datum der Erwerbung unbekannt sind, schreiben wir «Altbestand, ohne Datum», selbst wenn die Erwerbung relativ neu ist.
  • Bibliografische Angaben («Biblio.»): Literaturverweise für Objekte, die in der Literatur abgebildet und/oder erwähnt sind (vor allem Publikation CERAMICA CH I–III). Diese Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
  • Vergleiche («Vgl.»): Verweise auf Publikationen mit Illustrationen vergleichbarer Objekte oder mit Hinweisen für eine Zuschreibung oder Datierung. Verweise auf Objekte in anderen Museen. Diese Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
  • Copyright/Fotograf: Hinweis auf den Inhaber der Bildrechte und den Fotografen bzw. die Fotografin soweit bekannt
  • Bearbeiter: Angabe zum Ersteller und dem Datum der letzten Bearbeitung des Inventareintrages.

Hetjens Keramik Museum

Das HETJENS – Deutsches Keramikmuseum ist ein am 9. Mai 1909 gegründetes Düsseldorfer Museum für Keramikgeschichte. Aufgrund der bis zu 8000 Jahre alten und aus allen Teilen der Welt stammenden Stücke seiner Sammlung gilt es als das universellste Institut seiner Art und ist regelmäßig mit Leihgaben im In- und Ausland vertreten.

Blick in die Abteilung für europäische Fayencen

Die Sammlungsbereiche sind der Vordere Orient, Ostasien, Afrika, das präkolumbische Amerika, die Antike und das Mittelalter. Entsprechend sind alle keramischen Materialien, die Irdenware, das Steinzeug, die Fayence und das Porzellan vertreten. Besonderer Wert wird auf die gegenwärtige Keramikkunst gelegt.

Abteilung Europäische Fayence Sammlung blau/weiß
Photo Hajo Drees

English Synopsis

The Hetjens Museum was opened in 1909 as a municipal museum on the basis of the legacy of Laurenz Heinrich Hetjens (1830-1906).

Hetjens, an industrialist and art collector, donated to the city, amongst others, a considerable collection of Rhenish stoneware, which formed the foundation of the present museum.
Over the years, the collection was expanded through donations and selective purchases to present 8000 years of ceramics history.

Impressions of the Collection in the Museum Foto Hajo Drees

A unique museum developed, uniting under one roof ceramic products from across all continents.
From early Anatolian vessels from the time around 6000 B.C., to antique vases, Italian majolica, picture tiles, East Asian porcelain and contemporary ceramics, the permanent collection presents a wide range of ceramics.
Apart from utilitarian objects, there are unique pieces of accomplished craftsmanship with extravagant decorations, and three-dimensional works.
The departments are divided by regions of origin and types of ceramic: early periods and antiquity, Africa, Pre-Colombia, earthenware and stoneware from Europe, Islam, European faiences, East Asia, porcelain from European manufactures, 20th century ceramics. The largest object is a cupola from Multan (today Pakistan).
The total present inventory comprises over 20.000 pieces.
A large part of the collection is accessible to the public on the 8.500 sqm exhibition surface.

Archiv der Ausstellungen im Hetjens seit 1909

Einen Überblick über die vergangenen Ausstellungen im Hetjens Museum finden Sie unter nachfolgendem link:

https://www.duesseldorf.de/hetjens/ausstellungen/archiv.html

Hintergrundinformationen zum Sammler

Eva Zeisel MoMA Foto Fred R. conrad for New York Times 1997

Eva Zeisel | Ceramic Designer

Eva Stricker-Zeisel (Entwurf und Dekor), Schramberger Majolika-Fabrik (Ausformung), Karaffe mit Tablett, 1929, © Museum Kurhaus Kleve – Sammlung Steinecke, Kleve
(Fotografie: Annegret Gossens, Kleve)

Young Eva Zeisel was driven by two desires: to make beautiful things, and to see the world. Her long and legendary career in ceramics helped her do both. Born in Budapest in 1906, she apprenticed to a guild of potters as a teenager, then worked in Germany and later Russia (where she was imprisoned by Stalin for 16 months) and Vienna. Landing in New York in 1938 with her husband Hans, Zeisel began her second design career.

A TED talk was presented at an official TED conference, and was featured by our editors on the home page.

https://www.ted.com/talks/eva_zeisel_on_the_playful_search_for_beauty

The ceramics designer Eva Zeisel looks back on a 75-year career. What keeps her work as fresh today (her latest line debuted in 2008) as in 1926? Her sense of play and beauty, and her drive for adventure. Listen for stories from a rich, colorful life.

Eva Stricker-Zeisel (Entwurf und Dekor), Schramberger Majolika-Fabrik (Ausformung), Teegeschirr (Dekor Gobelin), um 1929, © Museum Kurhaus Kleve – Sammlung Steinecke, Kleve (Fotografie: Annegret Gossens, Kleve)

Eva Zeisel: Her Life and her Designs – Michele Fricke

While design is widespread, it has never been popular: it speaks only to an elite. Correspondingly, design is not concerned with the popular idea of beauty. In fact, it looks down on popular taste.
My own definition of beauty includes popular taste… Beauty is not an elitist’s enjoyment. The sunset’s colors are for all to enjoy.”

Quote by Eva Zeisel


https://www.melaniesherman.com/eva-zeisel-her-life-and-her-designs/

Eva Zeisel was born in 1906 in Hungary and died in 2011 in the United States. She was an influential figure in 20th century design, especially in the field of ceramics. She worked for more than 75 years and was one of the most important industrial designers in the United States. She not only designed and produced tableware in ceramics, but is also known for her furniture, light fixtures, chess sets, glassware, rugs and wallpaper designs. Her life and work were shaped by her desire to connect the past with the present, never to dismiss old styles and art forms. She called herself a “Modernist with a small ‘m’”[1], because of her separation from the Modern Movement (or “Machine Age”) in interwar Europe, which rejected any kind of decoration and did not look into historic sources for inspiration. She was more inclined to the more modern Second-Generation Arts and Crafts Movement, stressed the mass production of affordable but well designed, good quality wares and innovative production methods. All of her prototypes were finished by hand
READ MORE

Museum

Hetjens Keramik Museum Düsseldorf

Wechselwirkungen – Meister und Gesellen des Bauhauses zwischen Werkstatt und Industrie
17. Februar bis 30. Juni 2019

Blick in die Ausstellung – © Hetjens Museum Düsseldorf

Unweit von Weimar richtete der Bildhauer Gerhard Marcks in Dornburg a. d. Saale mit Hilfe des Thüringer Töpfermeisters Max Krehan 1920 die Keramikwerkstatt des Staatlichen Bauhauses ein. Hier entstanden ganz im Sinne von Walter Gropius Entwürfe für die Industrie in einem seriellen Gieß- und Modulverfahren. Das Keramikdesign des 20. Jahrhunderts wurde maßgeblich durch die am Bauhaus entwickelten ästhetischen wie funktionalen Gefäße geprägt.

Blick-in-die-Ausstellung Objekte von Eva Stricker-Zeisel

© Hetjens Museum Düsseldorf

Zahlreiche Keramikkünstler, wie beispielsweise Eva Stricker-Zeisel, ließen sich von Theodor Bogler, Otto Lindig oder Werner Burri inspirieren. Die gewagten Farbkombinationen der Objekte aus den 1920er Jahren wirken bis heute überaus modern und spiegeln die Aufbruchsstimmung einer ganzen Generation nach dem ersten Weltkrieg wider, als alles verloren und gerade deswegen nichts unmöglich schien.

Literature

Eva Zeisel: Compact Design Portfolio: Lucie Young; Chronicle Books

Eva Zeisel: Compact Design Portfolio
Lucie Young
Gebundene Ausgabe: 96 Seiten Verlag: Chronicle Books

Eva Zeisel. Keramik – Design
Herausgeber: Florian Hufnagl
Texte: Volker Hornbostel, Michael Popp,Josef Straßer, Volker Zelinsky
Deutsch / Englisch
München: Die Neue Sammlung, 2013
79 Seiten mit farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-9813755-4-1

Peter Vogt Fayence München - Friedberger Fayencekrug um 1760

Friedberger Fayence Manufaktur

Friedberger Fayencewalzenkrug um 1760

Friedberg Fayence Walzenkrug um 1760

1754 hatte Kurfürst Maximilian III. Joseph im Friedberger Schloss eine Fayence-Manufaktur einrichten lassen, die eine rahmig weiß glasierte, mit reizvollen Dekoren verzierte Keramik hervorbrachte.

Eine der Manufakturmarken CB unter Kurhut

Manufakturmarke Friedberg CB unter Kurhut
Manufakturmarke Friedberg CB unter Kurhut

Die Fayencemanufaktur im Friedberger Schloss hat in der kurzen Zeit ihres Bestehens eine klar umrissene Vielfalt an Formen und Dekoren hervorgebracht, die heute noch Bewunderung und Wertschätzung hervorrufen.

Weitere Informationen zur neu gestalteten Ausstellung der Sammlung im Friedberger Schloss in diesem Artikel in unserem Blog

18th century Friedberg Faience Putto
Barocker Friedberger Fayence Engel um 1760


Die größten Schätze an Friedberger Fayencen besitzen das Friedberger Museum und das Bayer. Nationalmuseum München
. Daneben befinden sich aber auch Objekte in den Sammlungen von Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Mannheim, Nürnberg, Salzburg, Würzburg und dem Viktoria & Albert Museum in London.

Anlässlich des 250. Gründungsjubiläums der Friedberger Fayencemanufaktur kamen aus den nahe gelegenen Museen von Augsburg und München sowie aus Privatbesitz wertvolle Leihgaben für die Dauer einer Sonderausstellung nach Friedberg zurück.

Literatur:

250 Jahre Friedberger Fayencen (1754-1768)
24. Oktober 2004 bis 28. März 2005

200 Jahre Friedberger Fayence - Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg
200 Jahre Friedberger Fayence – Sonderausstellung zum 250. Gründungsjubiläum der Fayencemanufaktur Friedberg

Raetisches Museum Chur Loetscher Hafner Sonderausstellung

Raetisches Museum Chur

Lötschers Kacheln. Die Hafner aus St. Antönien
Sonderausstellung vom 5. April bis 25. August 2019

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10:00–17:00
Montag geschlossen
Hofstrasse 1
7000 Chur
Tel. +41 81 257 48 40

Während fünf Generationen betrieb die Familie Lötscher im 19. Jahrhundert eine wichtige Keramik-Produktion. Für Graubünden war dies der bedeutendste Hafnereibetrieb in der Neuzeit, was Qualität, Funktionalität und Schönheit der Produkte anbelangt. Die Ausstellung präsentiert eine Vielzahl dieser einzigartigen Keramik und erzählt die bewegte Familien- und Handwerksgeschichte der Lötschers. Sie zeigt, wie sie im damals abgeschiedenen Prättigau eine Produktionsnische fanden und erfolgreich besetzten, aber auch, wie industriell produziertes Geschirr das alte Handwerk allmählich unter Druck setzte, bis der letzte Töpfer, Andreas Lötscher, seinen langjährigen Familienbetrieb schliesslich aufgeben musste.
Mehr zur Ausstellung als PDF zum download

Keramik aus St. Antönien
Von 1804 bis 1898 wurde in der auf 1300 m ü. M. gelegenen Walsersiedlung St. Antönien-Ascharina, im Norden des Kantons Graubünden, an der Grenze zum österreichischen Vorarlberg, Keramik hergestellt. Fünf Hafner der Familie Lötscher produzierten dort während vier Generationen Geschirrkeramik, Kachelöfen und Wasserleitungsröhren. Die Grundlage für den Betrieb bildete ein lokales Tonvorkommen. Obwohl die Lage der Töpferei, abgelegen in einem nur auf Saumpfaden erreichbaren Seitental des Prättigaus, nicht als optimal eingestuft werden kann, waren die Hafner Lötscher bis in die 1870er-Jahre wirtschaftlich erfolgreich. Ihre lokalen Produkte hatten wohl aufgrund der Transportkosten einen gewissen Vorteil gegenüber Importen aus der übrigen Deutschschweiz, Süddeutschland oder Italien. Erst mit der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Chur-Rheineck SG im Jahr 1858 und der Prättigauer Talstrasse um 1860 entstand die Möglichkeit für einen regelmässigeren Fracht- oder Postverkehr und einen besseren Warenverkehr, der die Konkurrenz zunehmend bevorteilte.

English Synopsis:
At St. Antönien-Ascharina, located in the north of the canton of Graubünden, on the border of the Austrian Vorarlberg, in the Walser region, at 1300 m above sea level, ceramics were made from 1804 to 1898. Five potters from the Lötscher family produced tableware, tiled stoves
and water pipes for four generations. The enterprise was established there because of the existence of a local clay deposit. Although the location of the pottery cannot be considered optimal, as it is isolated in a Prättigau side valley that can only be reached by mule tracks, Lötscher potters were economically prosperous until the 1870s. Probably the local products
had some advantage over imports from the rest of the German-speaking part of Switzerland, southern Germany or Italy because of the transport costs. It was not until the completion of the Chur-Rheineck railway line (Canton of St. Gallen) in 1858 and the Prättigau valley road in 1860 that freight or postal traffic could be more regular, thus promoting increased
competition.

4 Generationen der Lötscher Hafner Familie

Presse- und Radiobeiträge zur Eröffnung der Ausstellung

Radio-Südostschweiz_Lötschers Kacheln 2 mit Andreas Heege
Radio-Südostschweiz_Lötschers Kacheln 2 mit Andreas Heege

https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/2019-04-04/loetschers-kacheln-die-hafner-aus-st-antoenien
https://www.srf.ch/news/regional/graubuenden/innovation-im-19-jahrhundert-als-st-antoenien-eine-hochburg-der-keramikproduktion-wa

Literatur zur Ausstellung: